Baulandentwicklung in Milte
Königstal II: Bebauung ab 2018?

Milte -

Im Jahr 2017 könnte, nach einer noch ausstehenden weiteren Abstimmung mit der Regionalplanung bei der Bezirksregierung Münster das notwendige Bauleitplanverfahren für Königstal II begonnen werden. Ziel sollte es sein, dieses weitestgehend im Jahr 2017 auch abzuschließen, so dass die Voraussetzung für eine Bebauung ab dem Jahr 2018 geschaffen werden könnten.

Donnerstag, 08.12.2016, 17:12 Uhr

Vertreter des Arbeitskreises Milter Bürger sprachen mit Baudirektor Peter Pesch (l.) und Bürgermeister Axel Linke (5. v. l.) über die Baulandentwicklung und den ÖPNV in Milte.
Vertreter des Arbeitskreises Milter Bürger sprachen mit Baudirektor Peter Pesch (l.) und Bürgermeister Axel Linke (5. v. l.) über die Baulandentwicklung und den ÖPNV in Milte.

Das viel diskutierte Thema „Bauplätze für Milter Bauwillige“ und der Wunsch der Milter an eine gute Anbindung nach Münster durch den öffentlichen Nahverkehr waren der Anlass eines Gedankenaustausches mit Bürgermeister Axel Linke und dem Leiter des Baudezernates der Stadt Warendorf, Peter Pesch.

Hierzu fanden sich jetzt auf Einladung des Arbeitskreises Milter Bürger, vertreten durch Ralf Budde, Thomas Dreimann , Claire Mesch, Klaus Mesch, Christa Pigulla, Sabine Maiwald und Marlies zur Wickern, die Ratsvertreter Dr. Hermann Mesch und Markus Pletzing sowie der Vorsitzende des Familiendorfes Ralf Kerkhoff im Milter Pfarrheim ein.

Linke und Pesch erläuterten, dass die Entwicklung von Wohnbauflächen und gewerblichen Bauflächen seitens der Verwaltung zwischenzeitlich intensiv bearbeitet wurde. Die Vorarbeit sei nun so weit gediehen, dass die Öffentlichkeit eingebunden werden könne. Als nächster Schritt sei eine Vorlage für den Bezirksausschuss Einen-Müssingen-Milte für Anfang 2017 vorgesehen.

Um dem Milter Anliegen nach einem Baugrundstück für ein Eigenheim mehr Gewicht zu verleihen, ist es nach Meinung aller Beteiligten sinnvoll, wenn Bauwillige/Bauplatzsuchende ihr Interesse kundtun. Diese Möglichkeit besteht über den Arbeitskreis Milter Bürger.

Kontakte: Thomas Dreimann (td@arbeitskreis-milte.de, ✆ 0 25 84 / 304) sowie alle anderen Mitglieder. Diese Liste wird dann dem Bauamt übergeben und kann so auch der Bezirksregierung vorgelegt werden.

Im zweiten Teil dieser Gesprächsrunde beschäftigte die Anwesenden die Frage nach einer günstigen, insbesondere zeitlich schnellen Anbindung des Milter Ortsteils an das Oberzentrum Münster.

Alle Beteiligten waren sich darin einig, dass diese Vorgabe unabdingbar für eine prosperierende Entwicklung eines Ortsteils in vielerlei Hinsicht ist: Sei es die Bindung insbesondere junger Familien an den Ortsteil, die schnelle Erreichbarkeit der Schüler an die vielzähligen Bildungseinrichtungen Münsters, die Möglichkeit für Arbeitnehmer, ihren Arbeitsplatz nach Münster und umgekehrt ihren Wohnort schnell und stressfrei zu erreichen.

Aber auch der Wunsch älterer Menschen, die Mobilität ohne Auto sicherzustellen, muss dringend in der kurzfristigen Zukunftsplanung des Ortsteils Milte Berücksichtigung finden.

Viele Möglichkeiten wurden diskutiert, auch die eines Bürgerbusverfahrens. Doch war man sich schnell einig, dass langfristig eine sinnvolle Ausgestaltung des öffentlichen Nahverkehrsnetzes bessere Möglichkeiten bietet.

Bürgermeister Linke erklärte, dass er sich in Gesprächen befinde, um hier alle Möglichkeiten auszuloten. Er zeigte sich zuversichtlich, dass sich in der ersten Jahreshälfte 2017 eine Lösung abzeichnen könnte, wie es in einer Pressemitteilung des Arbeitskreises heißt.

In dieser Gesprächsrunde wurde auch auf die Thematik „Glasfaseranschlusses für die Ortsteile Einen, Milte und Müssingen“ eingegangen. So ist dieses einmalige Angebot, ebenso wie die erwähnten Vorhaben, ein wichtiges Projekt für die Ortsteilentwicklung.

Darum ergeht auch aus diesem Kreis nochmals der eindringliche Appell an alle Bürger, sich dafür einzusetzen, dass die 40 Prozent-Marke in jedem Ortsteil erreicht wird.

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