„Wir sind immer voller Energie“
iFAN-Musik-Festival: Interview mit dem Sänger von „Kafvka“

WarEndorf -

Am 1. April 2017 geht das iFAN-Musik-Festival in die zweite Runde. In der Kreienbaum-Halle wird dem Publikum wieder ordentlich eingeheizt. Neben den „Guano Apes“, „Massendefekt“ und Milliarden“ wird die Band „Kafvka“ für die richtige Stimmung sorgen. WN-Mitarbeiter Jonas Wiening hat sich mit Frontsänger Jonas Kakoschke unterhalten.

Sonntag, 11.12.2016, 11:12 Uhr

Jonas Kakoschke und seine Band „Kafvka“ werden das iFAN-Festival am 1. April eröffnen.
Jonas Kakoschke und seine Band „Kafvka“ werden das iFAN-Festival am 1. April eröffnen. Foto: dp

Ist es für dich überhaupt möglich, ein normales Gespräch zu führen? Laut eurer Facebook-Seite seid ihr ja auf einem Energie-Level von einer Billiarde.

Jonas Kakoschke: Ach, das ist kein Problem. Die Angabe bezieht sich ja nur auf die Zeit, in der wir live auf der Bühne stehen. Da geben wir alles. Egal bei welchem Publikum – wir sind immer voller Energie. Leider konnten wir diese bis jetzt noch nicht auf Aufnahmen einfangen. Das kommt hoffentlich noch.

Ihr beschreibt euch selbst als Kids der 90er. Was verbindet ihr mit diesem Jahrzehnt?

Kakoschke: Hauptsächlich natürlich die Musik. Ich bin mit dem HipHop der damaligen Zeit aufgewachsen. Das hat mich geprägt.

Seid ihr neben der Musik auch Literatur-Fans oder woher der Name „Kafvka“?

Kakoscke: Das ist relativ simpel. Als wir uns 2013 gegründet haben, suchten wir einen kurzen prägnanten Namen. Irgendwann ist mein Blick wirklich an einem Bücherregal bei Franz Kafka hängen geblieben. Außerdem waren wir Fans des Musik-Journalisten Markus Kavka. Die beiden Namen haben wir verknüpft. „Kafvka“ ist bei Google außerdem gut zu finden. Zudem spricht sich der Name recht hart. Das zeigt auch wieder unsere Energie.

„Nicht rumquatschen, sondern machen“ ist euer Motto. Wie engagierst du dich?

Kakoschke: Ende 2014 habe ich die Organisation „Flüchtlinge Willkommen“ gegründet. Die Idee war, Flüchtlingen eine Unterkunft zu vermitteln. Grundlage dafür war, dass meine Freundin und ich auch ein Zimmer untervermieten wollten. Inzwischen ist die Organisation enorm gewachsen. Wir haben bereits 360 Menschen vermittelt, und das Ganze ist zu meinem richtigen Beruf geworden. Eigentlich bin ich gelernter Grafikdesigner.

Eurer Heimatstadt habt ihr einen eigenen Song gewidmet. Was macht Berlin aus?

Kakoschke: Bis auf Martin, unseren Gitarristen, sind wir alle zugezogen. Trotzdem mögen wir diese Stadt. Man ist frei und kann man selbst sein. Aber das Ganze ist zu einem totalen Hype geworden und wird hochstilisiert. Der Song spielt mit den Klischees, ist Verarschung und Huldigung zugleich.

Am 1. April seid ihr beim iFAN-Festival . Was erwartet ihr dort?

Kakoschke: Wir freuen uns total. Die „Guano Apes “ habe ich damals schon total gefeiert. „Milliarden“ sind gute Bekannte von uns. Mit denen spielen zu dürfen, ist toll!

Wie sieht es denn mit euren Backstage-Wünschen fürs iFAN aus?

Kakoschke: Wir sind ja noch nicht so bekannt, dass wir da hohe Ansprüche haben können. Aber auf „Berliner Luft“ bestehen wir eigentlich schon. Das ist ein schöner Pfefferminzschnaps. Was wir auch ganz schön finden, ist wenn backstage auf Getränke der großen Marken verzichtet wird. Auf „Coca Cola“-Produkte und Marken wie „Nestlé“ und „Unilever“ verzichten wir gerne.

Tickets

"Wir haben im Vergleich zum Vorjahr schon viermal so viele Tickets verkauft“, freut sich iFAN-Organisator Markus Schulte. „Noch bis zum 20. Dezember gibt es die Tickets für 29 Euro. Danach kostet die Karte 34 Euro. Schnell sein lohnt sich also!“

Tickets sind erhältlich unter: 

iFAN-Homepage: www.ifan.de 

eventim: www.eventim.de

Stadtwerke Warendorf: Cityshop, Freckenhorster Straße 3 (Kunden der Stadtwerke in Warendorf erhalten im Cityshop vier Euro Ermäßigung pro Ticket)

...

Wart ihr denn vorher schon mal in Warendorf oder habt wenigstens davon gehört?

Kakoschke: Nein, ehrlich gesagt gar nicht. In Münster haben wir aber mal gespielt. Das war eine schöne Atmosphäre.

Also das erste Mal in der Pferdestadt . . .

Kakoschke: Pferdestadt? Wenn das so ist, dann werden wir in Warendorf mal an einer Wiese halten und die Vierbeiner streicheln (lacht). Pferde sind schön!

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