August Finkenbrink ausgezeichnet
Immer die anderen im Blick

Freckenhorst -

Als einen Kümmerer und Menschenfreund, jemand, dem das, was um ihn herum passiert, wirklich am Herzen liegt, beschrieb stellvertretender Bürgermeisterin Doris Kaiser den Freckenhorster August Finkenbrink. Er wurden beim Thiatildis-Essen des Heimatvereins für sein jahrzehntelanges Engagement ausgezeichnet.

Dienstag, 31.01.2017, 15:01 Uhr

August Finkenbrink und seine Frau Anne (l.) bekamen Blumen von Wilma Richter (Heimatverein) und Laudatorin Doris Kaiser überreicht.
August Finkenbrink und seine Frau Anne (l.) bekamen Blumen von Wilma Richter (Heimatverein) und Laudatorin Doris Kaiser überreicht. Foto: Engelbert Hagemeyer

Ein Kümmerer und Menschenfreund, jemand, dem das, was um ihn herum passiert, wirklich am Herzen liegt – so beschrieb Doris Kaiser den Freckenhorster August Finkenbrink , der jetzt beim Thiatildis-Essen des Heimatvereins für sein jahrzehntelanges Engagement ausgezeichnet wurde. Das beliebte Treffen nimmt der Heimatverein alljährlich zum Anlass, Menschen zu ehren, die sich um Freckenhorst in besonderer Weise verdient gemacht haben.

Doris Kaiser als stellvertretende Bürgermeisterin und Laudatorin zeichnete Finkenbrinks Lebensweg nach, der in Havixbeck begann und der den Landwirt in den 60er Jahren nach Freckenhorst führte. In Flintrup verwaltete er den Hof Königkamp und lernte dort die Tochter des Hauses kennen – die er kurz darauf heiratete. Aus der Ehe mit seiner Frau Anne gingen vier Kinder hervor. Finkenbrink brachte sich von Anfang in die Freckenhorster Gemeinschaft ein, er wurde Mitglied im Schützenverein und im Kirchenvorstand. Er engagiert sich in der Nikolaus-Stiftung und ist Mitglied im Kuratorium der Landvolkshochschule.

August Finkenbrink hat die Frage, was er für andere und für die Gemeinschaft tun kann, zum Leitbild seines Lebens gemacht.

Doris Kaiser

„August Finkenbrink hat die Frage, was er für andere und für die Gemeinschaft tun kann, zum Leitbild seines Lebens gemacht“, sagte Kaiser. Folgerichtig wurde er auch politisch aktiv, nachdem er 1982 in die CDU eingetreten war. Seit acht Jahren ist Finkenbrink Vorsitzender des Bezirkausschusses und bereits davor war er als Sachkundiger Bürger und als Ratsmitglied aktiv. „Viele Entscheidungen tragen seine Handschrift“, sagte Kaiser und verwies auf Projekte wie den Radweg entlang der Westkirchener Straße und den Poggenradweg. Das Landschaftsbild prägt auch die Flintruper Kapellengemeinschaft, in der sich Finkenbrink engagiert.

Der Geehrte bedankte sich für die Auszeichnung des Heimatvereins: „Ich möchte dreimal Danke sagen. An meine Familie und meine Frau Anne, die mich unterstützen. An Doris Kaiser. Und an den Heimatverein für die Auszeichnung.“

Das Thiatildis-Fest hatte mit einem Gottesdienst in der Stiftskirche mit Dechant Manfred Krampe begonnen. Anschließend trafen sich die Heimatfreunde zum Grünkohlessen. Unterstützung an diesem stimmungsvollen Abend bekamen die Gäste durch den Organisten Heinrich Hellmann und den Pfarrcäcilienchor, der die Messe gestaltete hatte.

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