Im Frühsommer Baustart am NRW-Landgestüt
Thema Zufahrt noch nicht geklärt

Warendorf / Düsseldorf -

Auf jeden Fall noch dieses Jahr beginnen die Arbeiten an den Neubauten des Landgestüts. Zunächst sind die Paddocks an der Reihe, die den Pferden tägliche Bewegung ermöglichen. Alle Details sind aber noch nicht bekannt.

Samstag, 25.02.2017, 05:02 Uhr

Letzte Details zur Platzierung der neuen Reithalle im Landgestüt sind noch nicht klar. Im Sommer war das Magazin abgebrannt.
Letzte Details zur Platzierung der neuen Reithalle im Landgestüt sind noch nicht klar. Im Sommer war das Magazin abgebrannt. Foto: Joachim Edler

Im Frühsommer könnte Start für die ersten Neubauten auf dem Gelände des Landgestüts sein. Ob es im Zuge der Neustrukturierungen nach dem Großbrand im Sommer 2016 auch eine neue Zufahrt gibt? „Da sind noch keine Entscheidungen gefallen“, erzählt auf WN-Anfrage der kommissarische Gestütsleiter Hans Leser .

Was Anwohner befürchten

Das Gestüt ist von Sassenberger, Sternberg- und Gestütstraße aus erreichbar; unter direkten nördlichen Anrainern gibt es seit geraumer Zeit Befürchtungen, dass hier eine weitere, vierte Zufahrt zum Gelände gebaut werden solle. „Das wäre eine denkbare Option, das muss man dann sehen“, meinte Leser, „aber es kann sein, dass wir mit den derzeitigen Lösungen auskommen.“ Bisher gab es darüber bei der Stadtverwaltung noch keine Gespräche. Sie wäre an solchen Plänen zu beteiligen. Offen ist auch noch der genaue Standort der geplanten, neuen Reithalle mit Tribüne.

Ersatzbau nach Brand wird kleiner ausfallen

Auch der ist nicht uninteressant für die im Wohngebiet nebenan wohnenden Menschen. Am 25. Juli war ja nach einer Unachtsamkeit beim Abbrennen von Unkraut das bisherige Magazin für die Lagerung von Heu, Stroh und Futter zerstört worden. Der Ersatzbau dafür wird wesentlich kleiner ausfallen, weil sich die bedarfsweise Lieferung bewährt hat.

Es kann sein, dass wir mit den derzeitigen Lösungen auskommen.

Kommissarischer Leiter Hans Leser

Begonnen wird nach aktueller Einschätzung in einigen Monaten zunächst mit dem Bau der geplanten 19 Allwetter-Paddocks. Die dienen dazu, den Pferden jeden Tag den nötige Bewegung zu ermöglichen. Das ist eine neue gesetzliche Auflage.

Bauprojekt noch ohne Architekten

Weitere Einzelheiten zu Ablauf und Planung konnte Hans Leser noch nicht nennen. Zuständig sei der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW ; für das Bauprojekt sei noch kein Architekt gefunden. „Ziel ist es aber, auf jeden Fall noch dieses Jahr mit den Arbeiten zu beginnen.“

Bekanntlich hatte die Landesregierung zum Jahreswechsel das für die Neubauten nötige Geld freigegeben; parallel dazu liefen die Überlegungen für die Neuordnung des Geländes im Norden der Stadt an, die auch die Nachbarn beschäftigen.

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Brand einer Lagerhalle des NRW-Landgestüts

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  • Brand einer Lagerhalle des NRW-Landgestüts Foto: Irmler
  • Brand einer Lagerhalle des NRW-Landgestüts Foto: Irmler
  • Brand einer Lagerhalle des NRW-Landgestüts Foto: Irmler
  • Brand einer Lagerhalle des NRW-Landgestüts Foto: Irmler
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  • Brand einer Lagerhalle des NRW-Landgestüts Foto: Irmler
  • Brand einer Lagerhalle des NRW-Landgestüts Foto: Irmler
  • Brand einer Lagerhalle des NRW-Landgestüts Foto: Irmler
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