Freckenhorster Straße im Umbruch
Esprit geht, kommt H&M?

Warendorf -

Was tut sich in der Freckenhorster Straße? Die Familie Berger, Eigentümerin der Immobilie in 1a-Lage in der Warendorfer Fußgängerzone, schneidet die alten Ladenlokale derzeit neu zu. Heiß diskutiert wird in der Warendorfer Facebook-Gruppe die Folgenutzung nach der Schließung von Esprit. Zurzeit läuft der Räumungsverkauf. So will Nadine Lübke (Facebook-Gruppe „Du bist Warendorf, wenn) wissen: „Bis vor kurzem waren über Esprit noch Schulungsräume, dort hieß es dann, dass H & M bald das komplette Gebäude beziehen soll.“

Montag, 27.03.2017, 23:03 Uhr

Die Freckenhorster Straße im Umbruch: Zurzeit sorgen Veränderungen an der Ecke Freckenhorster Straße für viele Spekulationen. Heiß diskutiert wird die Folgenutzung nach der Schließung von Esprit.
Die Freckenhorster Straße im Umbruch: Zurzeit sorgen Veränderungen an der Ecke Freckenhorster Straße für viele Spekulationen. Heiß diskutiert wird die Folgenutzung nach der Schließung von Esprit. Foto: Joachim Edler

Die Geschäftswelt in der Warendorfer Innenstadt dreht sich weiter. Zurzeit sorgen Veränderungen an der Ecke Freckenhorster Straße für viele Spekulationen. Heiß diskutiert wird zum Beispiel in der Warendorfer Facebook-Gruppe die Folgenutzung nach der Schließung von Esprit. Zurzeit läuft der Räumungsverkauf. So will Nadine Lübke (Facebook-Gruppe „Du bist Warendorf, wenn) wissen: „Bis vor kurzem waren über Esprit noch Schulungsräume, dort hieß es dann, dass H&M bald das komplette Gebäude beziehen soll. So wurde es mir von den Dozenten dort erzählt. Deswegen mussten die dort raus.“

Nicole Averhoff kommentiert das: „H&M für Warendorf wäre super! Dann fahren mal wieder mehr Leute nach Warendorf und nicht nach Münster.“ Birgit Christina Recker findet: „Die Stadt stirbt leider immer mehr, leere Ladenlokale und dazu jetzt noch die Marktbaustelle – keine schöne Aussichten.“

Ronald Hüsemann schlägt ein ebenso „günstiges, wie einfaches Rezept“ vor, um dieser Entwicklung entgegen zu wirken: „Einheitliche und gesicherte Öffnungszeiten! Möchte man derzeit spontan um 13 Uhr „shoppen“ am Samstag, findet man nur einige wenige Geschäfte, die geöffnet haben. Deshalb findet man auch nur einige wenige Leute, die am Samstag in Warendorf einkaufen gehen wollen. Das Argument, dass man als Ladenbetreiber auch einmal Wochenende haben will, kann ich zwar gut verstehen, aber nicht gelten lassen. Es geht ums Große und Ganze in WAF! Wir wickeln unsere Innenstadt gerade ab, wenn das so weitergeht. Es gibt so viele Berufe und Geschäftsbereiche, in denen hart auch an Samstagen, Sonntagen oder in der Nacht gearbeitet wird. Also liebe Kaufleute: Gebt Euch einen Ruck, setzt Euch zusammen und kreiert Einheit bei den Öffnungszeiten. Das wäre ein erster wichtiger Schritt!“

Was tut sich in der Freckenhorster Straße? Die Familie Berger, Eigentümerin der Immobilie in 1a-Lage in der Warendorfer Fußgängerzone, schneidet die alten Ladenlokale derzeit neu zu: Aus drei mach zwei. Alte Wände kamen raus, neue rein. Die Eisdiele steht bereits leer. Sie ist von der Freckenhorster Straße ins ehemalige Reisebüro Sieckendiek am Bahnhof gezogen. Das Schuhhaus Dreier hat einen neuen Standort in der Münsterstraße gefunden. Auf der ehemaligen Schuhfläche an der Ecke Freckenhorster Straße/Münsterstraße hat sich jetzt Schmuck Bijou Brigitte vergrößert. Tchibo ist geblieben, in den Geschäften dazwischen noch Leere, aber Bautätigkeiten. Und jetzt der Räumungsverkauf bei Esprit – einer der ersten Partnership-Stores in Deutschland, die vor fünf Jahren eröffneten. Geschäftsführerin Jana Dunger-Weidner bedauert die Schließung. Doch: „Eine wirtschaftliche Überprüfung der Fläche hat ergeben, dass sie zu groß ist.“ Esprit suche zwar eine neue Fläche in Warendorf, allerdings in 1a-Lage, und das gestalte sich zurzeit schwierig. Auch sie habe von den H&M-Gerüchten gehört, könne dazu aber nichts sagen. Nur so viel: „Der Stadt würde es sicherlich guttun.“ Und was die zurzeit noch leerstehenden und zum Teil noch im Umbau befindlichen Ladenlokale der Berger-Immobilie angeht, könne sie nur sagen: „Es wird mit neuen Mietern gesprochen. Leerstand wird es nicht geben.“

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