Eingangssituation Achtermann-Schule Einen
„Das ist absolut verrückt“

Einen-Müssingen -

„Das ist doch absolut verrückt“, empörte sich Bernhard Ossege (SPD) am Mittwoch im Bezirksausschuss Einen-Müssingen-Milte über einen Plan zur Umgestaltung des Eingangsbereichs der Wilhelm-Achtermann-Schule am Standort Einen. Christoph Schmitz, Sachgebiet Gebäudewirtschaft, hatte den Entwurf vorgestellt, in dem, wie er betonte, „nichts in Stein gemeißelt“ sei.

Donnerstag, 04.05.2017, 20:05 Uhr

Neu gestaltet werden soll die Eingangssituation an der Grundschule in Einen. Das Bushalte-Häuschen (ganz rechts) will die Verwaltung im jetzt vom Bezirksausschuss kritisierten Entwurf einige Meter nach links versetzen. Die kleine Grünfläche würde Stellplatz.
Neu gestaltet werden soll die Eingangssituation an der Grundschule in Einen. Das Bushalte-Häuschen (ganz rechts) will die Verwaltung im jetzt vom Bezirksausschuss kritisierten Entwurf einige Meter nach links versetzen. Die kleine Grünfläche würde Stellplatz. Foto: Joke Brocker

Um eine Eingangssituation zu schaffen, die diesen Namen auch verdient, soll neben einem barrierefreien Zugang zum Gebäude die Situation vor dem Schulgebäude, das an den Kindergarten Zwergenland anschließt, übersichtlicher gestaltet werden. Deshalb soll das einst vom Heimatverein errichtete Buswartehäuschen im Fachwerkstil durch ein lichtdurchlässigeres Modell ersetzt werden. Geht es nach den Planern, würde es einige Meter östlich platziert. Genau zwischen die Eingänge zu Kindergarten und Schule. Und die Stellplätze für das Personal, die heute noch an den Schulhof grenzen, würden ebenfalls um einige Meter nach Osten verlegt. Genau dorthin, wo vor einigen Jahren eine kleine Grünanlage geschaffen worden ist. „Das begeistert mich nicht“, kommentierte auch Osseges Fraktionskollege Franz-Ludwig Blömker die Pläne. Rückwärts auf die ohnehin immer zugeparkte Bartholomäusstraße auszuparken, sei nicht ungefährlich. Das und an dieser Stelle haltende Busse seien Gefahrenquellen für Kinder, fand auch Bernhard Ossege. Christoph Schmitz verwies auf die „extrem begrenzte Fläche“ und gab zu: „Uns und den Planern ist nichts anderes eingefallen.“

Möglicherweise, so der Vorschlag aus dem Ausschuss, könnten die Bushaltestelle ja westlich der Schule eingerichtet werden, vielleicht an der Kirche. Kindern sei es durchaus zuzumuten, einmal 20 Meter zu gehen, waren sich Bernhard Ossege und Christa Pigulla ( SPD ) einig. Pigulla schlug vor, direkt an der Bartholomäusstraße, wo ohnehin Autos parkten, reservierte Parkplätze für das Schulpersonal einzurichten, falls dieses denn möglich sei.

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