Mehr Außengastronomie – aber nicht mehr Fläche
Stühlerücken auf dem Markt

Warendorf -

Es wird enger: Da der zu verteilende Kuchen aber nicht größer wird, muss die Außengastronomie enger zusammenrücken. Die Anordnung der Tische und Stühle nach der Sanierung des Marktplatzes wird jetzt erneut diskutiert.

Freitag, 05.05.2017, 14:05 Uhr

Es wird enger: Da der zu verteilende Kuchen aber nicht größer wird, muss die Außengastronomie enger zusammenrücken. Die Anordnung der Tische und Stühle nach der Sanierung des Marktplatzes wird jetzt erneut diskutiert.
Es wird enger: Da der zu verteilende Kuchen aber nicht größer wird, muss die Außengastronomie enger zusammenrücken. Die Anordnung der Tische und Stühle nach der Sanierung des Marktplatzes wird jetzt erneut diskutiert. Foto: Edler

Eigentlich war alles geklärt, die Tische und Stühle für die Außengastronomie auf dem Markt (Sondernutzungsflächen) sollten – nach der Sanierung des Marktplatzes – näher an die Lokale rücken. Das hat den Vorteil, dass das Servicepersonal oder auch die Kunden nicht mehr vor Radfahrern, die bislang den barrierefreien Pflasterstreifen nutzen, an die Seite springen müssen. Die Ausweisung der Sondernutzungsflächen ist ein Teil der Ausbauplanung des Marktplatzes und seinerzeit vom Rat der Stadt so beschlossen worden. Jetzt gibt es einen Vorstoß von Seiten der Gastronomen, die Sondernutzungsflächen so zu belassen, wie sie heute bereits angeordnete sind – also in der Mitte des Marktplatzes. Rolle rückwärts. Hintergrund ist, dass mit dem Verkauf des Friseursalons Düwel und der Nutzungsänderung zum Eiscafé zusätzliche Tische und Stühle für die Außengastronomie dazu kommen. Da der zu verteilende Kuchen aber nicht größer wird, muss enger zusammengerückt werden. Nach Informationen unserer Zeitung würde das Extra-Blatt nach der ursprünglichen Sitzordnung, einen Schirm (3x3 Meter) verlieren. Möglich, so Baudirektor Peter Pesch im Planungsausschuss, wären beide Stell-Lösungen – was die Zuwege für Rettungsfahrzeuge und Feuerwehr angeht. Bis zum Sommer müsste die bauausführende Firma allerdings wissen, an welchen Stellen die Bodenhülsen für die Sonnenschirme angebracht werden sollen.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4812496?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F35766%2F
„Münster ist bunt“ tritt an
Werner Szybalski kündigte ein neues Listenbündnis für die Kommunalwahl 2020 an.
Nachrichten-Ticker