Jour fixe XXL
Antwort aus dem „Weißen Haus“

Warendorf -

André Auer erinnert an das Video „Warendorf Second“ vom Jour fixe im Februar, in dem Warendorf auf Donald Trumps Slogan „America First“ mit einer humorvollen Dokumentation Warendorf‘scher Schönheit reagiert. Jetzt hat Warendorf eine „offizielle, exklusive“ Antwort aus dem Weißen Haus erhalten. Es ist eine Videobotschaft – „This is a message from the President of the United States of America.“ Donald Trump selbst, oder zumindest eine Karikatur von ihm, erklärt Warendorf, was es tun müsse, um wieder großartig zu werden.

Sonntag, 07.05.2017, 14:05 Uhr

Die Lateinformation  der Tanzschule Ingrid, eine Profiformation, präsentiert eine Choreographie zur Musik von Walt Disney
Die Lateinformation  der Tanzschule Ingrid, eine Profiformation, präsentiert eine Choreographie zur Musik von Walt Disney Foto: Grimpe

André Auer erinnert an das Video „ Warendorf Second“ vom Jour fixe im Februar, in dem Warendorf auf Donald Trumps Slogan „ America First“ mit einer humorvollen Dokumentation Warendorf‘scher Schönheit reagiert. Jetzt hat Warendorf eine „offizielle, exklusive“ Antwort aus dem Weißen Haus erhalten. Es ist eine Videobotschaft – „This is a message from the President of the United States of America.“

Donald Trump selbst, oder zumindest eine Karikatur von ihm, erklärt Warendorf, was es tun müsse, um wieder großartig zu werden. „We have the Manhattan Island, you have the Emsinsel. You have to built a great Trump Tower there.“

Oder in Anlehnung an die B64: „We have the route 66. You have to build a route 64 and make Angela Merkel pay for it“. Denn nur dann gilt: „We will make Warendorf great again“.

Weiter geht es musikalisch: Der Männerchor Ennigerloh (MCE03): 40 Männer, aufgestellt in zwei Reihen, rote Latzhosen und weiße Hemden. Dirigiert von Leiter Andreas Warschkow zieht der Chor mit einer voluminösen, eingängigen Stimme das Publikum in seinen Bann.

Das Repertoire umfasst zeitgemäße Hits wie „Unter deiner Flagge“ von Unheilig oder „Männer im Baumarkt“ von Reinhard Mey, die die Zuschauer mal zum Mitklatschen, mal zum Schwärmen und mal zum Lachen anregen. Am Ende brandet Applaus auf, Zugabrufe.

André Auer überreicht die obligatorische Merci-Packung: „Ihr habt Ennigerloh alle Ehre gemacht!“, sagt der Moderator im Rahmen des Jour-fixe XXL im Theater am Wall.

Nach Gesang folgt Tanz. Die Lateinformation der Tanzschule Ingrid, eine Profiformation, präsentiert eine Choreographie zur Musik von Walt Disney, wobei sich der Tanzstil jeweils der Stimmung des Liedes anpasst: romantisch bei „Let It Go“, spannend und schnell bei „Pirates of the Caribean“. Seit einem Jahr trainiert die Gruppe für diesen Tanz. Im nächsten Jahr will die Formation an Turnieren teilnehmen.

Mittlerweile ist es spät, viele Zuschauer sind müde, aber das Jour Fixe ist noch lange nicht am Ende, denn jetzt geht es weiter mit der Königsdisziplin der Comedy: „Improtheater“.

Comedy an sich ist ja nicht schwer, wenn man sie nur lange genug einübt. Sie aber zu improvisieren, das ist gar nicht so einfach. Vier Jungen und Mädchen der Provinz-Theatergruppe Warendorf haben diese Mammutaufgabe auf sich genommen. In Anlehnung an ihren Gruppennamen heißt ihr Projekt „Improvinz“.

Ann-Kathrin Lui, Leonie Vrochte, Jeremy Hanoff und Laura Hofene versuchen sich am Imppro-Theater; das heißt, dass sich das Publikum selbst an der Show durch Zurufe beteiligen darf. Während Ann-Kathrin Lui am Klavier begleitet, übernehmen die anderen drei vorzüglich die Moderation. Nach der Show bekommen auch sie eine Merci-Packung als Dankeschön und den „Fluffel“, das Geschenk für jeden, der beim Jour fixe zum ersten Mal auftritt.

Für weitere Lacher sorgt auch die dritte Runde „Netzfixe“ an diesem Abend. André Auer zeigt unterhaltsame Videos von Personen (oder Tieren), die sich etwas Mutiges vorgenommen haben. Da will zum Beispiel eine Katze von einem Balkon zum nächsten springen. Das Video wird jeweils kurz davor gestoppt; jetzt müssen die Zuschauer entscheiden, ob es „Genial“ oder „Fatal“ wird, also ob der Sprung scheitert oder gelingt. Dazu wurden ihnen Stimmkarten ausgeteilt.

Nach der Comedy-Session folgt jetzt eine weitere Tanzchoreographie. „I‘m feeling Beatzy“ mit neun Tänzerinnen und Tänzern von den NovaBeatz, einer jungen Tanzgruppe vom TSC Warendorf unter der Leitung von Trainer Marcel Nevolani. Sie tanzen zu moderner Hip-Hop Musik. Die Gruppe ist erfolgreich: Im vergangenen Jahr wurde sie Vize-Westdeutscher Meister und qualifizierte sich damit für die Deutsche Meisterschaft. Um daran teilnehmen zu können, braucht sie allerdings auch Sponsoren: „Crowdfunding würde uns dabei helfen, die Fahrtkosten zu finanzieren,“ appelliert die Gruppe. Mittlerweile ist es schon 23 Uhr. „Wir haben leider eine Stunde Überlänge,“ gibt Auer zu. Das macht den Zuschauern aber nichts aus, denn jetzt kommt das Abschluss-Event:

Die Band „Montags Ruhetag“ präsentiert Songs aus ihrem Repertoire, darunter „Mighty Quinn“ (Manfred Mann), „Down on the corner“ (CCR), „Oh my sweet Carolina“ (Ryan Adams) und ihr eigener Song „Montags Ruhetag“. Die Gruppe besteht aus Thorsten Werner (Bass), Ralph Nießwand (Keyboard/Gitarre), Matthias Hampelmann (Drums) und Dirk Bröskamp (Gitarre/Gesang). Der Name komme daher, dass die Band montags (am Ruhetag) in der Gaststätte „Zur Sonne“ probe.

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