Flyer zur Flintruper Kapelle
Kleinod am Wegesrand

Freckenhorst -

„Auf Mallorca wissen sie alle Bescheid, aber nicht vor der eigenen Haustür“, hat August Finkenbrink festgestellt. Damit sich das ändert, haben der Vorsitzende der Kapellengemeinschaft Flintrup und einige der zum Verein gehörenden Damen einen Flyer (Auflage: 2000 Stück) erstellt, mit dem sie über die Bauerschaftskapelle „Maria Heimsuchung“ in Flintrup informieren.

Mittwoch, 10.05.2017, 21:05 Uhr

Sabine Pösentrup und August Finkenbrink, Vorsitzender der Kapellengemeinschaft Flintrup, stellten den Flyer vor, mit dem der Verein über die Historie des Bauwerks informieren möchte.
Sabine Pösentrup und August Finkenbrink, Vorsitzender der Kapellengemeinschaft Flintrup, stellten den Flyer vor, mit dem der Verein über die Historie des Bauwerks informieren möchte. Foto: Joke Brocker

Das Faltblatt, gestaltet von Grafikdesignerin Mechtild Frintrup unter Verwendung von Fotos, die Maira Seeger gemacht hat, soll nicht nur Freckenhorstern und Warendorfern in Sachen Heimatkunde auf die Sprünge helfen. Es will alle Interessierten auf das in die leicht hügelige Landschaft eingebettete Kleinod am Wegesrand informieren.

Sabine Pösentrup, Christa Frintrup, Katja Finkenbrink, Inge Friehe, Anne Halbuer und August Finkenbrink berichten allerdings nicht nur über die Historie des Gotteshauses, das an den Wochenenden geöffnet ist (Führungen nach Vereinbarung). Auch die 2013 gegründete Kapellengemeinschaft Flintrup, seit 2014 eingetragener Verein, stellt sich vor. Sie besteht aus den Bewohnern der 13 umliegenden Höfe. Die Flintruper Bauernfamilien kümmerten sich reihum und in Eigenregie um Pflege und Instandhaltung der Kapelle, erzählen August Finkenbrink und Sabine Pösentrup. Alle vier Wochen sei eine andere Familie für Reinigung und Kapellenschmuck verantwortlich.

Den Frühjahrsputz, der spätestens nach Abbau der vor einigen Jahren angeschafften neuen Krippe und dem Entsorgen des Weihnachtsbaumes, den seit 1980 der Graf spendet, fällig wird, erledigen alle Nachbarn gemeinsam. Getreu dem Motto: „Viele Hände, schnelles Ende.“

Die Kapelle, in der 50 Erwachsene Platz finden – das entspricht ziemlich genau der derzeitigen Mitgliederzahl des Vereins – wird regelmäßig genutzt. Im Frühjahr und im Herbst finden hier Gottesdienste statt. Für Hochzeiten und Ehejubiläen, aber auch bei Trauerfeiern bietet das alte Gemäuer einen intimen Rahmen.

Zum Thema

Erhältlich ist der Flyer in der Tourist-Info in Warendorf, in St. Bonifatius, in der Grundschule und in der Kapelle selbst.

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