Mit der Heimatvereinsvorsitzenden auf Grün-Tour in der Stadt
Wandeln im Paradies

Warendorf -

„Das Paradies haben sich die Menschen seit jeher als Garten vorgestellt – mit duftenden Blumen, immergrünen Bäumen und üppigen Früchten. Dann sind wir in Warendorf ja am rechten Platz, denn wie heißt es in dem alten Warendorf-Lied: Stadt in Wiesen, Stadt in Gärten! Warendorf, dich grüßt mein Lied.“ Mit diesen Worten begann Mechtild Wolff vor der evangelischen Kirche ihre Einführung in das Thema „Grün ist die Altstadt“.

Dienstag, 20.06.2017, 14:06 Uhr

Idylle pur! Mit der Heimatvereinsvorsitzenden Mechtild Wolff machten sich mehr als 170 Gartenfreunde auf den Weg durch die Stadt, um die verborgenen grünen Paradiese der Altstadt zu erkunden, wie zum Beispiel den Pfarrgarten (kleines Bild).  Im Pfarrgarten
Idylle pur! Mit der Heimatvereinsvorsitzenden Mechtild Wolff machten sich mehr als 170 Gartenfreunde auf den Weg durch die Stadt, um die verborgenen grünen Paradiese der Altstadt zu erkunden, wie zum Beispiel den Pfarrgarten (kleines Bild).  Im Pfarrgarten

Einen Hauch von „Landesgartenschau-Feeling“ gab es jetzt in Warendorf: Mit der Heimatvereinsvorsitzenden Mechtild Wolff machten sich mehr als 170 Gartenfreunde auf den Weg durch die Stadt, um die verborgenen grünen Paradiese der Altstadt zu entdecken.

Der Pfarrgarten hinter dem Pfarrhaus war die erste Überraschung. Welch‘ ein Gartenparadies stellte Pfarrer Herwig Behring hier der großen Teilnehmerschar vor mit einem naturnahen Gartenteich mit Wasserfall, Fischen und Seerosen, mit Bienenvölkern und über 1000 heimischen und exotischen Pflanzen und Bäumen, aber natürlich auch Beerensträuchern und Gemüsebeeten!

Warendorf ist eine Stadt im Grünen – das erlebten die Gartenfreunde beim Gang durch die Promenade, die vor über 200 Jahren mit Linden bepflanzt wurde und sich wie ein grüner Kranz um die Stadt legt. Beim alten Bahnhof erinnerte Mechtild Wolff an die lange und ungewöhnliche Geschichte dieses Gebäudes, das nur 15 Jahre in Funktion war und nach vielen Jahren des Verfalls nun wieder ein Schmuckstück an der B 64 ist.

In einer langen „Prozession“ war es möglich, auch den kleinen, liebevoll angelegten Künstlergarten im Museum Friederichs zu erleben, den Rosemarie Friederichs für die Besucher öffnete.

Durch das schmale Gässchen, durch das früher der Bierverleger Hendker seine Bierfässchen rollte, gelangte die große Schar der Gartenfreunde in den Garten der Familie Schwarze, vielen noch als der „Bäcker von der Oststraße“ ein Begriff. Nur wenige hatten vor der Tour allerdings gewusst, wie grün es hinter den großen Bürgerhäusern im Ostviertel ist.

Ein weiteres Highlight wartete in den Gärten an der Ems, die von Familie Kieskemper zu einem Garten-Eldorado entwickelt wurden und liebevolle Pflege erfahren. Für den Stadtrundgang „Grün ist die Altstadt“ wurden diese Parks bei strahlendem Sonnenschein zum i-Tüpfelchen für die staunenden Gartenfreunde.

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