14. Skate-Jam: Geldpreise und Wild Card für Tricks
Mit Slides und Grinds zum Sieg

Warendorf -

Bei den Olympischen Spielen 2020 wird Skaten zum ersten Mal eine Disziplin sein. Und vielleicht geht einer der zukünftigen Olympioniken aus der Skate Jam am Emspark hervor. Lokalmatador Jost Arens hat mit der Deutschen Amateurmeisterschaft 2011 und einem grandiosen 3. Platz bei den Telekom Playgrounds die deutsche Contestszene im Sturm erobert. Er ist auch diesmal in Warendorf dabei. Allerdings hat er eine starke Konkurrenz.

Sonntag, 16.07.2017, 13:07 Uhr

„Slides“, „Flips“ oder „Grinds“  sind die Zutaten für eine ordentlichen Skate Jam. Auch dieses Mal zog es Skater aus dem gesamten Umkreis von Osnabrück bis Münster zu dem in der Szene bekannten Wettbewerb. Kleines Foto: Ralf Preckel ersteigert für 230 Euro das Graffiti von Smoe. Das Geld soll in den Skater-Parcours investiert werden. 
„Slides“, „Flips“ oder „Grinds“  sind die Zutaten für eine ordentlichen Skate Jam. Auch dieses Mal zog es Skater aus dem gesamten Umkreis von Osnabrück bis Münster zu dem in der Szene bekannten Wettbewerb. Kleines Foto: Ralf Preckel ersteigert für 230 Euro das Graffiti von Smoe. Das Geld soll in den Skater-Parcours investiert werden.  Foto: Beate Trautner

„Bretter, die die Welt bedeuten“. Mit dieser Redewendung Friedrich Schillers ist die Theaterbühne gemeint. Für die Teilnehmer des 14. Skate-Jam im Emsseepark in Warendorf trifft diese Redewendung ebenfalls zu. Zu Schillers Zeiten gab es eben noch keine Skateboards.

Die Stadt Warendorf hat das Event zusammen mit dem Verein für Freizeitservice und Jugendarbeit (VFJ) auf die Beine gestellt. Jugendpfleger Ansgar Westmark, Dieter Nissen, Jens Micke und viele andere Helfer sind mit Feuereifer dabei. René Günther übernimmt die Moderation. Dank der Sparkasse Münsterland Ost und Titus als Unterstützer gibt es in diesem Jahr einen Hauptpreis von 500 Euro in der Gruppe A und viele Sachpreise.

Weit vor dem offiziellen Beginn treffen sich Besucher und Akteure mit ihren Brettern und üben Basics, Slides, Grinds, Flip- Tricks und mehr. Graffiti- Künstler „Smoe“ hat kein Skateboard – dafür aber eine große Leinwand und viele Sprühdosen dabei. Zeitgleich zu den Turnieren fängt er an, mit den Dosen ein Bild zu sprühen. Das soll später für einen guten Zweck versteigert werden.

Die Skater treten in drei Gruppen an. Die Gruppe C mit den jüngsten Teilnehmern macht den Anfang. Auf Platz 1 kommt Mattes Elsing (13 Jahre) aus Warendorf. Den 2. Platz holt Mattia Freund (9 Jahre) aus Münster. Auf Platz 3 landet Carlo Schlepp (13 Jahre) aus Warendorf. Den 4. Platz teilen sich Joshua Papenbrock und der siebenjährige Lysander von Gregs aus Düsseldorf. „Lysander ist der jüngste und hat den weitesten Weg“, ist René Günther beeindruckt.

Skate-Jam in Warendorf

1/12
  • Der Emsseepark in Warendorf stand ganz im Zeichen des Skate-Jams. Foto: Beate Trautner
  • Der Emsseepark in Warendorf stand ganz im Zeichen des Skate-Jams. Foto: Beate Trautner
  • Der Emsseepark in Warendorf stand ganz im Zeichen des Skate-Jams. Foto: Beate Trautner
  • Der Emsseepark in Warendorf stand ganz im Zeichen des Skate-Jams. Foto: Beate Trautner
  • Der Emsseepark in Warendorf stand ganz im Zeichen des Skate-Jams. Foto: Beate Trautner
  • Der Emsseepark in Warendorf stand ganz im Zeichen des Skate-Jams. Foto: Beate Trautner
  • Der Emsseepark in Warendorf stand ganz im Zeichen des Skate-Jams. Foto: Beate Trautner
  • Der Emsseepark in Warendorf stand ganz im Zeichen des Skate-Jams. Foto: Beate Trautner
  • Der Emsseepark in Warendorf stand ganz im Zeichen des Skate-Jams. Foto: Beate Trautner
  • Der Emsseepark in Warendorf stand ganz im Zeichen des Skate-Jams. Foto: Beate Trautner
  • Der Emsseepark in Warendorf stand ganz im Zeichen des Skate-Jams. Foto: Beate Trautner
  • Der Emsseepark in Warendorf stand ganz im Zeichen des Skate-Jams. Foto: Beate Trautner

Die Gruppe B startet in der Altersklasse ab 16 Jahre. Die Skater zeigen waghalsige Slides, Grinds, Flips. Stürze gehen zum Glück glimpflich aus. Den 1. Platz in der Gruppe B sichert sich Luca Heiß aus Telgte. Über den 2. Platz freut sich „Henry“ Bourd Bulgrim aus Warendorf. Daniel Meisel aus Lingen skatet auf den 3. Platz. Die drei bekommen die „Wild Card“ und dürfen in der Gruppe A mitfahren. Auf dem 4. Platz landet Jan Hochgürtel und auf den 5. Platz Ndricon Delishi.

Bevor es mit der Gruppe A weitergeht, bringen „Smoe“ und René Günther das große Graffiti zur Versteigerung. „Das Geld ist nicht für mich“, erklärt „Smoe“, alias Andreas Plautz. „Es fließt in die Skateranlage“. Am Ende ersteigert Ralf Preckel das Graffiti von Smoe für 230 Euro.

Bei den Olympischen Spielen 2020 wird Skaten zum ersten Mal eine Disziplin sein. Und vielleicht geht einer der zukünftigen Olympioniken aus der Skate Jam am Emspark hervor. Lokalmatador Jost Arens hat mit der Deutschen Amateurmeisterschaft 2011 und einem grandiosen 3. Platz bei den Telekom Playgrounds die deutsche Contestszene im Sturm erobert. Er ist auch an diesem Tag dabei. Allerdings hat er eine starke Konkurrenz. Am Ende bleibt der zweite Platz. Den Sieg und 500 Euro holt sich Floh Westers. Der 2. Platz und damit 150 Euro gehen an Jost Arens. Tabo Löchelt gewinnt 100 Euro mit dem 3. Platz. Der 4. Platz für Luca Heiß, der 5. Platz für „Henry“ Bourd Bulgrim und der 6. Platz für Daniel Meisel werden mit Sachpreisen belohnt.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5013474?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F35766%2F
Nachrichten-Ticker