Hoetmarer Heimatabend
Jede Menge Goldregen und Standing Ovations

Hoetmar -

Mit einem begeisternden Heimatabend unter dem Motto „Hoetmar – wir sind das Golddorf“ wurde am Freitag das Schützen- und Heimatfest eröffnet.

Sonntag, 20.08.2017, 15:08 Uhr

Am Ende stimmte Petra „Pepe“ Vorbeck-Hölscher im goldenen Regen „Hoetmar hat Gold“ an.
Am Ende stimmte Petra „Pepe“ Vorbeck-Hölscher im goldenen Regen „Hoetmar hat Gold“ an. Foto: Stephan Ohlmeier

„Da war alles zu sehen, warum wir Hoetmarer uns nicht verstecken müssen. Wir sind eine starke Gemeinschaft und wenn es darauf ankommt, sind wir alle da“, rief Theo Fleuter den 1000 Gästen um Mitternacht zu. Zuvor hatten die heimischen Vereine ein fünfstündiges Feuerwerk von Hoetmarern für Hoetmarer abgebrannt.

Den Auftakt machten die 97 Nachwuchstänzerinnen des SC Hoetmar, die ihren Jubiläumstanz vorführten. Weiter ging es mit dem heiteren Berufe-Raten der Tanz- und Theatergruppe, ehe der Pferdesportverein Wessenhorst die Faszination „Pferd“ näher brachte. Als die Jagdhornbläser das Heimatlied anstimmten, sang das ganze Zelt laut mit. Weiter im Programm ging es mit dem Karnevalsclub Hoetmar, der an mittlerweile 16 Jahre Karneval im Golddorf erinnerte und im Zelt nach einer neuen Tollität suchte. Ein möglicher Kandidat: Bürgermeister a. D. und Hoetmars Neubürger Jochen Walter. Anschließend zeigte die Gardetanzgruppe des SC, dass sie nicht nur in der Karnevalszeit zu überzeugen weiß und machte Platz für das Golddorf-Orchester vom Kirchenchor. Mit Luftpumpen machten sie Musik und sorgten für manche Lacher.

Heimatabend Hoetmar

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  • Impressionen vom Heimatabend Foto: Stephan Ohlmeier
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„Auf geht’s Hoetmar ist wieder bereit“, passender als mit ihrem Rock-Lied hätten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr das Ende der Programmpause nicht einläuten können. Als das Video von der Bundesgolddorf-Siegerehrung Premiere feierte, wurde es ganz still und manch ein Gast im Zelt bekam eine Gänsehaut. Die Damen- und Ehrengarde ließ den für viele Gäste besten Auftritt des Abends folgen: Bei einem Schattenspiel eroberten die als Gallier verkleideten Gardisten die Hauptstadt und stellten mit ganz viel Humor die Ereignisse in Berlin nach. Es gab Standing Ovations und im Goldregen stimmten die Gardisten „Hoetmar hat Gold“ an.

Wir sind eine starke Gemeinschaft und wenn es darauf ankommt, sind wir alle da.

Theo Fleuter

Es folgte die Landjugend, die in ihrem umgedichteten Lied „Das alles ist Hoetmar, das alles sind wir“ das Dorfleben hochleben ließen. Parallel tanzten die Landjugendlichen auf der Bühne als Liliputaner. Nicht fehlen durfte beim Heimatabend auch der Tanzauftritt der Damengarde. Mit ihrer neuen Choreographie machten die Damen Lust auf weitere Auftritte beim Schützenfest. „Macht er’s oder macht er’s nicht“ – mit diesem Spiel sorgte der scheidende Thron um Julian Krummacher und Judith Krummacher für viele Lacher. Zwei Teams mussten etwa erraten, ob ein heimischer „Baulöwe“ mitten in der Nacht für den König Eier backt oder ob Gardisten in Affenkostümen an Haustüren schellen und nach Bananen fragen.

Kurz vor dem Finale betraten die Landfrauen und der Landwirtschaftliche Ortsverein die Bühne und tanzten mit bunten Leuchtstoffröhren im Dunkeln. Nach einer Zugabe übernahm die Dorfwerkstatt um Josef Brand das Kommando und brachte die Stimmung mit einem Gold-Medley zum Sieden. Ganz zum Schluss griff Petra „Pepe“ Vorbeck-Hölscher zum Mikro und sang, begleitet vom ganzen Zelt, noch einmal: „Hoetmar hat Gold.“

Zu überzeugen wusste beim Heimatabend aber auch die neuen Moderatoren Niklas Lehmann und André Terharen. Die beiden führten mit viel Wortwitz und mancher Spitze gegen Hoetmarer Persönlichkeiten, benachbarte Orte oder mit Ratschlägen für den Bürgermeister – „Auch nach der aktiven Karriere lässt es sich sehr gut in Hoetmar leben“ – durch das Programm. Beide gaben eine eindrucksvolle Bewerbung für die Moderation des nächsten Heimatabends im Jahr 2022 ab.

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