Bäderlandschaft
Loburg nutzt BW-Schwimmbad

Warendorf -

Das Schwimmbad der Loburg in Ostbevern wird geschlossen, weil das Bistum die Sanierungskosten nicht tragen will. Nun soll das Schulschwimmen nach Warendorf verlegt werden. Ins Bundeswehr-Schwimmbad.

Dienstag, 29.08.2017, 22:08 Uhr

Der Schwimmunterricht der Loburg-Schüler aus Ostbevern soll in Zukunft im Schwimmbad der Bundeswehrsportschule stattfinden.
Der Schwimmunterricht der Loburg-Schüler aus Ostbevern soll in Zukunft im Schwimmbad der Bundeswehrsportschule stattfinden.

Während das letzte Wort über die Zukunft des Freckenhorster Lehrschwimmbades noch nicht gesprochen ist, werden andernorts Nägel mit Köpfen gemacht. Weil die Sanierung des kleinen Schwimmbades der Loburg in Ostbevern 500 000 Euro kosten würde und das Bistum signalisiert hat, dass es diese Kosten nicht tragen wird, wird der Schwimmunterricht nun verlegt. Nach Warendorf. Ins Schwimmbad der Bundeswehrsportschule, wie Schulleiter Michael Bertels im Gespräch mit unserer Zeitung bestätigt. Der Transfer der Schüler nach Warendorf sei kein Problem, versichert der Leiter der Ganztagsschule: „Das sind 20 Minuten, die in die Mittagspause integriert werden.“ Die Nutzungszeiten gebe die Bundeswehrsportschule vor.

„Wir sind dankbar, dass die Loburg Kontakt mit der Bundeswehrsportschule hat“, kommentiert Pro-Bad-Vorsitzender Dieter Mevert die Neuigkeit. Die im Altenburg-Bädergutachten vorgeschlagene Nutzung des Bundeswehr-Schimmbades durch die Lehrschwimmbad-Nutzer hatte der Verein stets abgelehnt: „Wir gehen nicht von einem Fragezeichen ins nächste“, stellt Mevert klar, dass die BW-Sportschule für Pro Bad kein verlässlicher Partner ist. Auch bei anderen Sportarten habe es ja schon „Kapriolen“ gegeben, wenn Hallen wegen interner Veranstaltungen der Bundeswehr nicht nutzbar gewesen seien. „Das Bundeswehr-Bad steht für uns außerhalb jeder Diskussion, daher ist es uns egal, wenn die Loburg ihre Schwimmstunden dorthin verlegt“, sagt Mevert. Ungünstiger wäre es in seinen Augen, wenn nun auch die Schüler aus Ostbevern auf das Warendorfer Hallenbad ausweichen müssten. Pro Bad warte nun auf den endgültigen Beschluss des Rates, der ja eigentlich für den Erhalt des Lehrschwimmbades, sich aber über das Wie nicht einig sei. Bürgermeister und CDU hätten sich klar positioniert. Die anderen Fraktionen müssten sich nun einigen. Mevert ahnt: „Diese Einigung wird nicht einfach.“

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