Sport und Freizeit
Sanierte Umkleiden – Pächter geht

Warendorf -

Es hat länger gedauert, als geplant. Endlich werden die Umkleiden bei der Warendorfer SU auf Vordermann gebracht. Doch was ist mit dem Sportlerheim?

Mittwoch, 08.11.2017, 18:11 Uhr

Auch in Kabine 3 sind die Decken bereits erneuert worden.
Auch in Kabine 3 sind die Decken bereits erneuert worden. Foto: Peter Sauer

Bei der Warendorfer Sportunion steht einiges an. In Sachen Sanierung gibt es nach einiger Verzögerung, die Baufirma hatte Planungsprobleme, endlich erste Ergebnisse. Schrittweise erhalten derzeit die Umkleidekabinen der WSU-Fußballer am Hallenbad neue Decken und Lampen. Sobald alle Decken in den Kabinen fertig sind, werden auch neue Garderobenbänke aufgestellt.

Die Sanierung wurde mehr als notwendig, nachdem in der Vergangenheit immer wieder Wasser durch die Decke eindrang. Dieses kam von den darüberliegenden Umkleiden des Hallenbads und setzte die Räume unter Wasser. Zusätzlich sorgte eine ölige Substanz für weitere Verschmutzungen.

Die alten Garderobenbänke machen auch keinen einladenen Eindruck mehr, sind geprägt von Beschädigungen. Manche Kleiderhaken sind abgebrochen, manche Fußroste fehlen ganz oder liegen abgebrochen daneben.

Die nächste Baustelle ist das Sportlerheim der WSU. Ende des Jahres wird der bisherige Betreiber, Otto Strotmeier, seine Tätigkeit für die Warendorfer SU beenden. Dann stellt sich für den Verein die Frage, wie es künftig weitergeht. Die Suche nach einem neuen Pächter dürfte sich als nicht gerade einfach erweisen, da das Sportlerheim keine Gaststätte ist. Vor 23 Jahren wurde es von der WSU errichtet. Für den gesamten Verein und auf städtischem Grund. Und der Pachtvertrag dafür läuft nach 25 Jahren genau im Jahre 2019 aus.

Das Sportlerheim.

Das Sportlerheim. Foto: Peter Sauer

Weiterbetrieb, Neunutzung, Abriss? Alles ist möglich. Auf Anfrage der WN erläuterte WSU-Vorsitzender Christoph Schmitz, das alles „noch offen“ ist. Es werde ausführliche interne und öffentliche Gespräche geben.

„Das ist eine Diskussion, die wir ergebnisoffen im Gesamtverein erörtern werden – auf der nächsten Gesamtvorstandssitzung“, sagt Schmitz. „Alles ist davon abhängig, welche Räumlichkeiten wir als Gesamtverein benötigen.“

Geplant ist für 2018 bekanntlich ein eingeschossiger Anbau ans vorhandene Sportlerheim, konkret in Richtung Kleinspielfelder. Hier sollen vier neue, behindertengerechte Umkleidekabinen entstehen – sofern die Finanzierung steht.

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