Adventsbasar in Hoetmar
Feststimmung liegt in der Luft

Hoetmar -

Gutes zu tun und die Dorfgemeinschaft zu bereichern – dieses Ziel verfolgt ein Kreis aktiver Frauen mit der Organisation des alljährlichen Adventsbasars.

Montag, 27.11.2017, 10:11 Uhr

Dekorativ: Ina und Lilly Meyer, Karin Pohland, Annika Terbaum, Martina Recker und Gabi Blöthner (v. l.) gehörten zu den rund 25 Organisatorinnen des Adventbasares in der ehemaligen Stellmacherei.
Dekorativ: Ina und Lilly Meyer, Karin Pohland, Annika Terbaum, Martina Recker und Gabi Blöthner (v. l.) gehörten zu den rund 25 Organisatorinnen des Adventbasares in der ehemaligen Stellmacherei. Foto: Stephan Ohlmeier

Gutes zu tun und die Dorfgemeinschaft zu bereichern – dieses Ziel verfolgt ein Kreis aktiver Frauen mit der Organisation des alljährlichen Adventsbasars. Wie lange es den Basar schon gibt, wussten Mechthild Gersmann und Marion Witte selbst nicht genau: „Wir sind in diesem Jahr aber bereits zum zehnten Mal in der ehemaligen Stellmacherei.“

Das gute Wetter nutzten am Samstag und Sonntag zahlreiche Hoetmarer für einen Spaziergang zur Stellmacherei. Dort standen zum Beispiel Adventsgestecke und -kränze in unterschiedlichsten Variationen und Farben, Deko-Artikel wie Tannenbäume, Weihnachtsmänner oder Engel aus Holz, sowie handgestrickte Socken, Schals und Mützen zum Verkauf. Aber auch kulinarisch wurde eine Menge geboten: So gab es verschiedenste Marmeladen, Plätzchen und Brote, eingelegte Gurken oder Hochprozentiges zu kaufen.

„Alles, was wir an diesem Wochenende anbieten, haben wir in den vergangenen Monaten selbst hergestellt“, sagte Mechthild Gersmann. Regelmäßig habe man sich dazu im Läutehaus getroffen und gemeinsam viel Spaß gehabt. Gersmann dankte den rund 25 ehrenamtlichen Frauen für ihr Engagement.

Für vorweihnachtliche Stimmung sorgte auch, dass es auf dem Außengelände der Stellmacherei nach Glühwein, Spekulatius und Bratwürstchen roch. Ein Anziehungspunkt war zudem Gans Elvis: Wer das Gewicht des stolzen Federviehs richtig schätzte, muss sich um den Weihnachtsbraten keine Sorgen mehr machen – Elvis selbst war nämlich der Hauptgewinn. Aber vielleicht erhält er ja – wie seine amerikanischen Truthahn-Verwandten im Weißen Haus – noch eine Begnadigung?

Großer Andrang herrschte in der Cafeteria, die wieder einmal von den Landfrauen organisiert wurde. Am Kachelofen verwöhnten sie ihre Gäste mit einer großen Auswahl selbst gebackener Kuchen und Torten. Ein Dankeschön ging seitens der Basarorganisatorinnen an die vielen Kuchenspender und an Thomas Dohle, der die Bratwürstchen kostenfrei zur Verfügung stellte.

Der Erlös des Adventsbasares soll in diesem Jahr an gleich drei Zwecken gespendet werden: Zum einen werden mit der Umnutzung des Läutehauses zum Dorfgemeinschaftshaus und der Umgestaltung des Schulhofes zwei Projekte im Golddorf selbst unterstützt. Zum anderen darf sich das Kinderhaus in Ahlen über eine finanzielle Unterstützung freuen.

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