Versammlung der Feuerwehr Hoetmar / Willi Kottenstedde bleibt Zugführer
Mehr Respekt für die Einsatzkräfte

Hoetmar -

Willi Kottenstedde bleibt Zugführer der Freiwilligen Feuerwehr Hoetmar. In der Generalversammlung am Samstagabend wurde er einstimmig für weitere sechs Jahre gewählt. Zugleich durfte er sich über die Auszeichnung „Feuerwehrmann des Jahres“ freuen, die ihm seine Kameraden für die ungezählten Stunden Einsatz um das Wohl des Löschzuges IV verliehen.

Montag, 08.01.2018, 06:01 Uhr

100 Prozent Einsatz: Alexander Volkmer, Simon Volkmer, Marina Austerhoff, André Füllenkemper, Manfred Austerhoff, Sven Werdelhoff, Tobias Tertilt und Carsten Recker wurden ausgezeichnet. Willi Kottenstedde (kl. Bild) bleibt Zugführer.
100 Prozent Einsatz: Alexander Volkmer, Simon Volkmer, Marina Austerhoff, André Füllenkemper, Manfred Austerhoff, Sven Werdelhoff, Tobias Tertilt und Carsten Recker wurden ausgezeichnet. Willi Kottenstedde (kl. Bild) bleibt Zugführer. Foto: Stephan Ohlmeier

Ebenfalls wiedergewählt wurden Kassiererin Andrea Ohlmeier und Schriftführer André Knubel. Neuer Zeugwart ist Hans-Josef Mertens, und Daniel Arens fungiert künftig als Mitglied im Festausschuss. Mit Bernd Besselmann und Hans-Josef Mertens verabschiedete die Wehr zwei langjährige Kameraden in die Ehrenabteilung. Momentan zählt der Löschzug 50 aktive Mitglieder, inklusive Nils Recker, der neu aufgenommen wurde. Über eine besondere Ehrung durften sich Marina Austerhoff, Manfred Austerhoff, Alexander Volkmer, Simon Volkmer, Carsten Recker, Sven Werdelhoff, Tobias Tertilt und André Füllenkemper freuen: Sie wurden für ihre 100-prozentige Dienstbeteiligung mit einer Kanu-Tour belohnt. Zudem erhielten Sven Werdelhoff und Nils Tertilt das bronzene Abzeichen für die erfolgreiche Teilnahme am Leistungsnachweis.

In den Ansprachen stand der Respekt vor der Feuerwehr im Mittelpunkt. Zugführer Willi Kottenstedde kritisierte, dass es immer häufiger vorkomme, dass Einsatzkräfte durch Gaffer behindert, beleidigt und teilweise sogar tätlich angegriffen würden. Der Einsatz sei keine Selbstverständlichkeit und müsse gesellschaftlich respektiert werden, betonte er mit Nachdruck.

Diesen Worten konnte Christoph Amsbeck als Leiter der Feuerwehr im Stadtverband nur zustimmen: „Wir sind eine der, wenn nicht sogar die Säule des deutschen Notrufsystems.“ Allein in Nordrhein-Westfalen würden sich über 130 000 Menschen ehrenamtlich in der Feuerwehr organisieren – lediglich vier Prozent seien Berufsfeuerwehrleute.

„Wir Hoetmarer können stolz auf Euch sein“, sagte Paul Schwienhorst und dankte den Aktiven auch im Namen der Hoetmarer Ratsvertreter Monika Walter-Kaiser, Klaus Aßhoff und Stephan Ohlmeier. Er wünschte sich, dass die Blauröcke sich von Gaffern oder Beleidigungen nicht abschrecken ließen und sich weiterhin engagierten: „Als Feuerwehr habt Ihr sehr gute Arbeit geleistet. Da alle Haken im Umkleideraum belegt sind, mache ich mir um die Zukunft der Feuerwehr in Hoetmar keine Sorgen.“

Im Jahresbericht erinnerte André Knubel an insgesamt 28 Einsätze und 1 151 Einsatzstunden. Die Wehr war unter anderem zu einem Brand von circa 400 Großballen Stroh, drei Bränden im Vereinsheim des SC Hoetmar und mehreren Verkehrsunfällen ausgerückt.

Besonders stolz waren die Anwesenden auf ihre Kinderfeuerwehr, der momentan 13 Kinder angehören. Vor der Generalversammlung hatte der Nachwuchs den „großen“ Kameraden eine selbst gebastelte Karte überreicht.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5406464?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F35766%2F
20.000 Narren beim längsten Hiltruper Umzug
Prinz Leo I. gibt den Startschuss: 20.000 Narren beim längsten Hiltruper Umzug
Nachrichten-Ticker