Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde St. Laurentius
„Gemeinde lebt von der Gemeinde“

Warendorf -

Pfarrer Peter Lenfers freute sich über die vielen Gemeindemitglieder, die nach dem Gottesdienst der Einladung zum Empfang gefolgt waren. Klare Worte fand der Geistliche in den „Schlaglichtern“ des vergangenen Jahres. Er erinnerte an Weichenstellungen im Pfarrgemeinderat, im Kirchenvorstand und an personelle Veränderungen: „Wir wollen verstärkt darauf setzen, eine Kirche der Beteiligung zu sein und zu werden.“

Montag, 08.01.2018, 11:01 Uhr

Neujahrsempfang  der katholischen Pfarrgemeinde St. Laurentius im Kolpinghaus.
Neujahrsempfang  der katholischen Pfarrgemeinde St. Laurentius im Kolpinghaus. Foto: Beate Trautner

Kirche lebt durch ihre Gemeindemitglieder – heute mehr denn je. Die vielen engagierten und ehrenamtlich tätigen Menschen leisten wertvolle und unverzichtbare Arbeit. Und so stand das Ehrenamt im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der Katholischen Pfarrgemeinde St. Laurentius am Sonntag im Kolpinghaus.

Pfarrer Peter Lenfers freute sich über die vielen Gemeindemitglieder, die nach dem Gottesdienst der Einladung zum Empfang gefolgt waren. Der Geistliche zeigte erst einmal auf seine Krawatte in den Farben Rot, Blau und Weiß. „Das hat nichts mit Karneval zu tun“, scherzte Lenfers. „Das sind die Stadtfarben von Warendorf.“ Dann wurde er poetisch: „Advent und Weihnachten standen mit dem Wort „Trotzdem“ unter einem recht sperrigen Motto“, erinnerte Lenfers und rezitierte ein Gedicht mit gleichem Thema: „Das Gute das man heute tut, ist Morgen schon vergessen. Tue es trotzdem.“

Klare Worte fand der Geistliche in den „Schlaglichtern“ des vergangenen Jahres. Er erinnerte an Weichenstellungen im Pfarrgemeinderat, im Kirchenvorstand und an personelle Veränderungen: „Wir wollen verstärkt darauf setzen, eine Kirche der Beteiligung zu sein und zu werden.“ Lenfers machte Mut, sich zu engagieren: „Die Gemeinde lebt von der Gemeinde.“ In der Klausurtagung Anfang 2017 habe man das eine oder andere bewegt, verkündete er. Es werde ein institutionelles Schutzkonzept für Einrichtungen aufgestellt. Auch wolle man zukünftig noch intensiver darauf schauen, welche Qualitäten und Begabungen die Menschen mitbringen und wie sie diese einsetzen können. Das soll für Pfarreirat und alle anderen Bereiche gelten.

Für dieses Jahr stehe der Katholikentag in Münster (9. bis 13. Mai) ganz oben auf der Agenda. Das Motto des Katholikentages „Suche Frieden“ werde mehr als nur ein Schlagwort sein, betonte Lenfers. Mit dem Quartierbeauftragten Dieter Nissen wolle man um Privatunterkünfte für Besucher des Katholikentages auch in Warendorf werben. Ab dem 1. Mai gebe es eine neue Verwaltungsassistentin. Und im November stehe die Wahl des Kirchenvorstands an. „Wir sind dabei, uns neu zu finden und zu erfinden“, kündigte Lenfers an.

Der Neujahrsempfang war geprägt von Zeichen der Veränderung und starken Worten. Lenfers gab das Wort weiter an die stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser. Diese dankte in ihrer Rede den Menschen, die sich so engagiert für die Gemeinschaft einsetzen: „Menschen, die sich einsetzen, brauchen unseren Respekt“, betonte sie und bezog dabei auch Polizei, Rettungsdienste und weitere helfende Institutionen mit ein. „Unsere Stadt braucht Menschen, die sich für das Zusammenleben zusammentun.“

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