Erster Annahmetag in neuer Halle
Kleiner Prinz ganz groß

Warendorf -

Dienstagmorgen, kurz vor zehn Uhr: Rechts Bücher, in der Mitte Trödel, links Kleidung und in der zweiten Halle stehen die Hochregale, die die Waren für die Hilfstransporte nach Rumänien und Bosnien annehmen. Erster Tag in der neuen Halle. Überall emsiges Treiben. Die Helfer des Kleinen Prinzen freuen sich, endlich haben sie mehr Lagerplatz. Und dank spendenfreudiger Unternehmen wird ihnen auch die Logistik sehr erleichtert.

Dienstag, 09.01.2018, 14:01 Uhr

Die Stimmung unter den Helfern ist gut, was die Spendenfreudigkeit der Warendorfer am ersten Tag am neuen Platz angeht. Immer wieder rollen neue Pkw an, Menschen entleeren den Kofferraum ihrer Autos und füllen die Halle zusehends.
Die Stimmung unter den Helfern ist gut, was die Spendenfreudigkeit der Warendorfer am ersten Tag am neuen Platz angeht. Immer wieder rollen neue Pkw an, Menschen entleeren den Kofferraum ihrer Autos und füllen die Halle zusehends. Foto: Joachim Edler

„Drei Wochen keine Annahme und schon Rückstau“, schmunzelte Martin Schulte gestern Morgen beim Blick auf die Autoschlange, die sich um kurz nach 10 Uhr auf dem Parkplatz an der neuen Lagerhalle des Kleinen Prinzen“ im Gewerbegebiet West (An den Hartsteinwerken) gebildet hatte. Schulte ist nur einer von vielen ehrenamtlichen Helfern, die gestern Morgen für die Warendorfer Kinderhilfsorganisation mit anpackten: Ware annehmen, sortieren und lagern. Rechts Bücher, in der Mitte Trödel, links Kleidung und in der zweiten Halle stehen die Hochregale, die die Waren für die Hilfstransporte nach Rumänien und Bosnien annehmen. Erster Tag in der neuen Halle. Emsiges Treiben. Die Helfer des Kleinen Prinzen freuen sich, endlich haben sie mehr Lagerplatz. Und dank spendenfreudiger Unternehmen wird ihnen auch die Logistik sehr erleichtert. Mit einem Kran, der per Luft die Kisten ansaugt und von einer zur andere Stelle hievt, wird der Rücken geschont. Die Küche ist noch nicht komplett fertig, ebenfalls eine Spende. Der Briefkasten mit der neuen Adresse „Am Hartsteinwerk 5“) ist noch nicht angebracht, aber provisorisch am Haupteingang verankert.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5412593?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F35766%2F
Entwicklung spitzt sich zu: Steht UKM-Chef Nitsch vor dem Aus?
Weithin sichtbar: Die Türme des münsterischen Universitätsklinikums, deren Außenhaut in den zurückliegenden Jahren komplett saniert wurde. Im Innern gibt es Streit – über den Führungsstil des Ärztlichen Direktors und die mangelnde Finanzausstattung durch das Land.
Nachrichten-Ticker