Straßenkarneval: „Biste jeck, biste nett!“
Närrischer Lindwurm ohne Sirenen und Nebelmaschinen

Warendorf -

Der Warendorfer Straßenkarneval mit den Höhepunkten Rosenmontag (12. Februar), Weiberfastnacht (8. Februar), Rathauserstürmung (11. Februar) und Große Warendorfer Karnevalsnacht (12. Februar) steht unter dem Motto „Biste jeck, biste nett!“. Doch es gibt Auflagen für die Zugteilnehmer an Rosenmontag.

Mittwoch, 24.01.2018, 15:01 Uhr

Der Vorstand des Bürgerausschusses Warendorfer Karneval hat die Vorbereitungen für den Rosenmontagszug 2018 fast abgeschlossen. Die Möhnen unterstützen durch den Losverkauf die Finanzierung.
Der Vorstand des Bürgerausschusses Warendorfer Karneval hat die Vorbereitungen für den Rosenmontagszug 2018 fast abgeschlossen. Die Möhnen unterstützen durch den Losverkauf die Finanzierung. Foto: Max Babeliowsky

Seit 1953 ist der Straßenkarneval in Warendorf ein unverzichtbarer Bestandteil des närrischen Treibens in der Stadt. Der Bürgerausschuss Warendorfer Karneval steht alle Jahre wieder für einen ordnungsgemäßen und sicheren Ablauf des Rosenmontagszuges, an dem viele Bürger Warendorfs und auswärtige Gäste teilnehmen.

Am Dienstag hatte der Vorstand um Klemens Westrup (Präsident), Frank Korte (Vizepräsident), Ralf Sawukaytis und Franz Grontzki sowie ihre weiteren Bereichsleiter in die Gaststätte Emshof eingeladen, um alle Zugbeteiligten mit den letzten Informationen zu versorgen. Der Warendorfer Straßenkarneval mit den Höhepunkten Rosenmontag (12. Februar), Weiberfastnacht (8. Februar), Rathauserstürmung (11. Februar) und Große Warendorfer Karnevalsnacht (12. Februar) steht unter dem Motto „Biste jeck, biste nett!“. So möchte der Ausschuss alle Umzugsteilnehmer, ob auf den Wagen oder am Straßenrand, erleben. Die Anwesenden wurden von Klemens Westrup an vieles erinnert: TÜV-Abnahme der Wagen am 3. Februar, Aufstellung an Rosenmontag bis 11.50 Uhr in der Sportschule der Bundeswehr, 12.11 Uhr Erstürmung der Kaserne, 13.11 Uhr „Abmarsch“ über Dr. Rau-Allee zur Innenstadt. Nachdem der Markt im vergangenen Jahr wegen der Bauarbeiten nur bedingt angesteuert werden konnte, nimmt der närrische Lindwurm in diesem Jahr seinen alten Weg. Nebelmaschinen oder Sirenen dürfen nicht zum Einsatz kommen, betonte der Präsident noch einmal. Für jeden Wagen müssen vier Sicherheitskräfte abgestellt werden. Beim Einsatz von essbarem Wurfmaterial wie Kamelle möge auf Qualität geachtet werden, hieß es weiter. Die Verantwortlichen sind sehr zuversichtlich, dass der Rosenmontagszug wie bislang ohne ernsthafte Zwischenfälle erfolgt.

Prinz Hanns-Jörg I. „mit Kawumm aus dem Holzimperium“ zeigte sich ebenfalls zufrieden. Den Möhnen, die am Samstag, 27. Januar, in der Innenstadt mit dem Verkauf von Losen für die Mitfinanzierung des Rosenmontagszuges beginnen werden, wünschte der Vorstand einen guten Erfolg.

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