Breitbandausbau auf den letzten Metern
Netz in zwei Wochen „geknüpft“

Warendorf -

Ende Februar, spätestens Anfang März sollen die Erdarbeiten am schnellen Internet sowohl in den Ortsteilen als auch in Warendorf selbst abgeschlossen sein. Zurzeit gibt es die letzten Leitungsarbeiten.

Mittwoch, 14.02.2018, 23:02 Uhr

Bohren für die letzten Meter.  Die Spezialmaschine der Firma Altefrohne treibt die nächste Trasse für die Leerrohre durch den Boden, die dann die Leitungen für das Breitbandnetz aufnehmen.
Bohren für die letzten Meter.  Die Spezialmaschine der Firma Altefrohne treibt die nächste Trasse für die Leerrohre durch den Boden, die dann die Leitungen für das Breitbandnetz aufnehmen. Foto: Jörg Pastoor

Die Loch-Zeit ist bald vorbei: Laut Wirtschaftsförderer Torsten Krumme sollen Ende dieses Monats die Erdarbeiten für das Vectoring-Breitbandnetz in der Kernstadt abgeschlossen sein. Aktuell „buddele“ die Telekom noch (im Moment auf der Lüningerstraße Anm. d. Red.), die Innogy-Tochter „Westnetz GmbH“ habe bereits den Abschluss der reinen Bauarbeiten durchgegeben und befasse sich aktuell mit Hintergrundarbeiten. „Sie sind gerade dabei, alles zu verschalten“, so Krumme. Ende Februar/Anfang März rechne er damit, dass die innogy-Tochter „Westnetz“ die Vermarktung starte, sprich: Verträge an Kunden zu verkaufen beginnt.

Wir haben null Beschwerden, dass irgendwo etwas nicht läuft.

Wirtschaftsförderer Torsten Krumme

Mit der Glasfaserkabelverlegung, der Erschließung der Kabelverzweiger und der Errichtung von Multifunktionsgehäusen mit Konvertern kommt die die Glasfaser näher an die Häuser. Nur das letzt Stück zur Kundendose ist dann noch mit dem üblichen Kupferkabel angebunden. Beim Baustart im September hatte Bürgermeister Axel Linke mit Download-Geschwindigkeiten von bis zu 120 Megabit pro Sekunde gerechnet, sobald das „Vectoring“-Leitungssystem durch Telekom und Innogy zu Ende gebaut ist.

Breitbandausbau in Warendorfs Kernstadt

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  • Ende Februar sind die Erdarbeiten abgeschlossen Foto: Jörg Pastoor
  • Ende Februar sind die Erdarbeiten abgeschlossen Foto: Jörg Pastoor
  • Ende Februar sind die Erdarbeiten abgeschlossen Foto: Jörg Pastoor
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  • Ende Februar sind die Erdarbeiten abgeschlossen Foto: Jörg Pastoor
  • Ende Februar sind die Erdarbeiten abgeschlossen Foto: Jörg Pastoor
  • Ende Februar sind die Erdarbeiten abgeschlossen Foto: Jörg Pastoor
  • Ende Februar sind die Erdarbeiten abgeschlossen Foto: Jörg Pastoor
  • Ende Februar sind die Erdarbeiten abgeschlossen Foto: Jörg Pastoor
  • Ende Februar sind die Erdarbeiten abgeschlossen Foto: Jörg Pastoor

Nur noch wenige Baustellen

Und die Ortsteile? „Ich Freckenhorst hat die Telekom noch einige Baustellen“, sagt Torsten Krumme am Mittwoch im WN-Gespräch. Ansonsten sei die Deutsche Glasfaser in Hoetmar ebenfalls so gut wie durch. Die Firma hatte letztes Jahr in einem Ausbaustrang Milte, Einen, Müssingen, Freckenhorst und Hoetmar ans Glasfasernetz gebracht. Krumme: „Bis Ende Februar soll dann auch Hoetmar abgeschlossen sein.“ Wenn man bedenke, dass die sogenannte Nachfragebündelung in Freckenhorst im Januar 2017 den Ausbaustart nach sich gezogen habe, sei es schon bemerkenswert, dass die Leitungen „in Erde und Häusern“ liegen: „Dass wir so schnell mit allem fertig würden, hätte ich nicht erwartet.“ Zudem sei die Versorgungsqualität der Leitungen offenbar beanstandungsfrei. „Wir haben null Beschwerden, dass irgendwo etwas nicht läuft.“

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