Glasfasernetz in Ortsteilen liegt
Der Ring ist geschlossen

Warendorf -

80 Kilometer schnelles Datennetz rund um die Stadt, schnelle Abarbeitung des Großprojekts, gute Zusammenarbeit und zufriedene Kunden: Bürgermeister Axel Linke zog mit Vertretern der Firma Deutsche Glasfaser am Freitag Bilanz.

Freitag, 09.03.2018, 16:03 Uhr

Ingo Teimann (l., Regionalmanager Deutsche Glasfaser) und Bürgermeister Axel Linke betonten die gute Zusammenarbeit bei der Erschließung der Stadtteile mit Glasfasersträngen.
Ingo Teimann (l., Regionalmanager Deutsche Glasfaser) und Bürgermeister Axel Linke betonten die gute Zusammenarbeit bei der Erschließung der Stadtteile mit Glasfasersträngen. Foto: Jörg Pastoor

Baustart war am 2. Mai 2017. Gute zehn Monate später schaut Axel Linke auf drei unterarmlange Stücke Anschauungsmaterial: Glasfaserleitung. 80 Kilometer davon sind rund um Warendorf im Boden, die Firma Deutsche Glasfaser ist gerade mit der Aktivierung der letzten Anschlüsse in Freckenhorst und Hoetmar befasst. Dort gibt es aktuell 1357 Kunden, in Milte und Einen-Müssingen sind es 808. Und gerne mehr, wenn es nach dem Vertragspartner der Stadt geht.

Es war also nicht nur das „kleine Abschlussgespräch“, zu dem der Bürgermeister am Freitagmorgen ins Rathaus eingeladen hatte. Linke nutzte es für ein Dankeschön an alle, die an dieser aus seiner Sicht erfolgreich gelaufenen Infrastrukturmaßnahme mitgearbeitet hatten. „Alle Multiplikatoren vor Ort“ hätten diesen Erfolg durch ihr großes Engagement, ermöglicht, auch „wir als Verwaltung sind da gut unterwegs gewesen“, meinte er. Selbst wenn einmal Schwierigkeiten aufgetreten seien, seien die schnell behoben worden, Schäden durch die Vortriebsarbeiten im üblichen Rahmen geblieben – wenn man auf die „Riesen-Maßnahme“ insgesamt schaue.

Auch wir als Verwaltung sind da gut unterwegs gewesen.

Bürgermeister Axel Linke

Neben den Stadtteilen Milte, Einen-Müssingen, Freckenhorst und Hoetmar seien zudem 20 städtische Gebäude ans schnelle Netz angebunden worden. Nach der Recherche habe es zwar keinen Bedarf im Gewerbegebiet West gegeben, doch aktuell gebe es in „Ost“ immerhin 16 Verträge.

Ingo Teimann gab das Lob an die Stadtverwaltung zurück. Das von der Deutschen Glasfaser bevorzugte Modell enger Kooperations-Projekte klappe nur, wenn „der Bürgermeister das zu seinem Top-Thema macht“. Das sei in Warendorf – auch dank der guten Zusammenarbeit mit Wirtschaftsförderer Torsten Krumme – sehr gut gelungen. Dass durch die Aktivität seines Unternehmens auch „Marktbegleiter“ in Warendorfs Stadtkern tätig geworden seien – wenn auch nur mit der „technischen Zwischenstufe“ Vectoring –, machte den Regional-Manager zuversichtlich: „Ich glaube, dass in den nächsten zehn Jahren hier noch einiges passiert.“

Bisher über 2000 Kunden

Projektleiter Peter Kowals­ki stellte das Gesamtvorhaben nochmals in Zahlen dar und rechnete damit, dass die letzten Bauabnahmen des „sehr erfolgreichen Projekts“ im April erledigt sind.

Die Leitungen liegen, so Ingo Teimann, nun überall um Warendorf „in den Bürgersteigen“. Auch wenn das Servicebüro in Freckenhorst geschlossen ist, gibt es nach wie vor Möglichkeiten, einen Vertrag für einen Hausanschluss abschließen. Glasfaser-Öffentlichkeitsarbeiterin Ivone Maria Santana Bento hatte die Kontaktdaten parat: Telefon 0 28 61 /89 06 00, E-Mail info@deutsche-glasfaser.de.

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