Kulturabend am Gymnasium Laurentianum
Bilder, Musik und Abschiedsschmerz

Warendorf -

Es gab die Klassiker: Schulband, Sologesang mit Gitarrenbegleitung und ein Klaviersolo. Aber es wurden auch viele außergewöhnliche Programmpunkte gezeigt beim Kulturabend des Gymnasium Laurentianum. „Am Springbrunnen“ von Albert Zabel wurde von Ricarda Kreutz auf der Harfe gespielt. Felicia Paltrinien, ebenfalls Moderatorin, konnte ihre Blues- und-Jazz-Band „Blueblizzard“ für den Abend gewinnen. Diese präsentierte Stücke von Paul Clark, Lee Morgan und Joe Sample.

Mittwoch, 14.03.2018, 15:03 Uhr

Der Musikkurs bei ihrer Interpretation von „Lieder“ von Adel Tawil.
Der Musikkurs bei ihrer Interpretation von „Lieder“ von Adel Tawil. Foto: Rebecca Lek

Das Haus war brechend voll. Mitschüler, Lehrer, Eltern, Ehemalige und Interessierte stürmten am Dienstagabend das Laurentianum um am traditionellem Kulturabend der angehenden Abiturienten teilzunehmen. Motto des Abends war EmsphiLAUmonie. „Von uns ein Anstoß zur möglichen Nutzung der Emsinsel – oder zumindest um es etwas voranzutreiben“, erläuterte Thilo Depke, Moderator des Abends, das Motto.

Den Zuschauern wurde einiges geboten. Inklusive Pause konnte sich das Publikum über drei Stunden musikalisch und künstlerisch erfreuen. Während des gesamten Abends konnten die Gäste am Buffet gegen den kleinen Hunger Speisen und Getränke erwerben.

Alle Darstellungen wurden von Schülern der Abiturklasse vorbereitet und geprobt. Der Eintritt war frei, doch die Schüler freuten sich über jegliche Spende, die ihre Kasse für den Abschluss noch etwas füllte.

Es gab die Klassiker: Schulband, Sologesang mit Gitarrenbegleitung und ein Klaviersolo. Aber es konnten auch viele außergewöhnliche Programmpunkte gezeigt werden. „Am Springbrunnen“ von Albert Zabel wurde von Ricarda Kreutz auf der Harfe gespielt. Felicia Paltrinien, ebenfalls Moderatorin, konnte ihre Blues- und-Jazz-Band „Blueblizzard“ für den Abend gewinnen. Diese präsentierte Stücke von Paul Clark, Lee Morgan und Joe Sample.

Eine zweigeteilte Kunstaktion sorgte für Lachsalven, nicht zuletzt durch die koketten Bemerkungen des Auktionators Paul Dudey, dessen unbeabsichtigtes Wortspiel die Gebote in die Höhe trieb: „Das macht sich doch gut im Klo.“

Klassik und Moderne trafen sich bei den Tanzaufführungen. Eine Ballettvorführung boten Leonora Kuci und Mira Elsing, während Franco Grüter und Nathalie Vidovic eine Hip-Hop-Vorstellung gaben.

In zwei Akten präsentierte der Literaturkurs in Ausschnitte einer eigenen Inszenierung von „Die Nibelungen“. Teils von zwei Erzählern aus dem Hintergrund zu Standbildern gesprochen, zum anderen schauspielerisch dargestellt von den Akteuren.

Das absolute Highlight des Abends war jedoch die Aufführung des Musikkurses der Q2, bei dem es sich, wie die Musiklehrer verrieten, eigentlich nur um einen Theoriekurs handelte. Die Schüler trugen eine eigene Interpretation von „Lieder“ von Adel Tawil vor. Eine Hommage an die Lehrer, die Direktorin und die gemeinsame Zeit, die besonders die Mitschüler zu Tränen rührte. Gleichermaßen begeistert waren die Zuschauer und würdigten den Auftritt mit stehenden Ovationen.

In leichter Abwandlung wird der Abend am heutigen Donnerstag wiederholt. Die Abiturientia des Laurentianum lädt dazu alle Interessierten ein.

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