Es geht um teure Flugreisen, Luxushotels und VIP-Status
Landgestüts-Prozess: Fortsetzung erst im Herbst

Warendorf -

Auftakt im Landgestüts-Prozess vor dem Amtsgericht Warendorf Prozessauftakt war am 22. Januar (die WN berichteten). Die Fortsetzungstermine verschieben sich jedoch in den Herbst, wie jetzt Ralf Kruse, Direktor des Amtsgerichts, auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte. Der für den 23. April anberaumte Prozesstag finde nicht statt, stattdessen gehe es erst frühestens nach den Sommerferien weiter. Grund, so Kruse, seien Terminprobleme der Beteiligten.

Mittwoch, 11.04.2018, 15:54 Uhr

Es geht um teure Flugreisen, Luxushotels und VIP-Status: Wegen des Verdachts der Vorteilsnahme im Amt haben sich die ehemalige Führungsspitze des NRW-Landgestüts und der frühere Erste Hauptberittmeister vor dem Amtsgericht in Warendorf zu verantworten. Prozessauftakt war am 22. Januar (die WN berichteten). Die Fortsetzungstermine verschieben sich jedoch in den Herbst, wie jetzt Ralf Kruse , Direktor des Amtsgerichts, auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte. Der für den 23. April anberaumte Prozesstag finde nicht statt, stattdessen gehe es erst frühestens nach den Sommerferien weiter. Grund, so Kruse, seien Terminprobleme der Beteiligten. „Die Abstimmungen laufen noch.“ Zudem habe der frühere Erste Hauptberittmeister seinen Verteidiger gewechselt, so der Direktor des Amtsgerichts. An der Besetzung des Schöffengerichts unter Vorsitz der Richterinnen Ines Pielemeier und Anette Reher sowie den Schöffen Andrea Blacha und Hermann-Josef Vinke ändere sich nichts. Wann genau der Prozess weitergeht, vermochte Kruse nicht zu sagen. „Wir benötigen bestimmt vier bis fünf Termine.“ Zum ersten Folgetermin würden dann auch schon Zeugen geladen.

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