Europa macht Schule
Minister prämiert Unterrichtsidee

Warendorf -

Was ist der Unterschied zwischen einer Verordnung und einer Richtlinie? In welchem Verhältnis stehen das nationale und das Unionsrecht zueinander? Wie lauten die Grundfreiheiten der EU? Solche Fragen stellten die Schülerinnen und Schüler des Rechtskundekurses des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit und Soziales des Paul-Spiegel-Berufskollegs Warendorf.

Donnerstag, 10.05.2018, 12:05 Uhr

Schülerinnen und Schüler der GE 11 A bei der Abschlussveranstaltung von „Europa macht Schule“ mit Rechtskundelehrerin Maureen Hennig (2.v.r)
Schülerinnen und Schüler der GE 11 A bei der Abschlussveranstaltung von „Europa macht Schule“ mit Rechtskundelehrerin Maureen Hennig (2.v.r)

Gleich zweimal Grund zur Freude hat das Paul-Spiegel-Berufskolleg: Minister prämiert Unterrichtsreihe des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit und Soziales. Und das Land NRW zeichnet Europaprojekt des Rechtskundekurs der GE 11 A aus.

Aber nicht nur das: zur Vorbereitung auf den jährlichen Europatag im Mai hat sich die Klasse GE 11 A etwas Besonderes einfallen lassen und gemeinsam mit der Rechtskundelehrerin Maureen Hennig nicht nur eine Unterrichtsreihe zum Europarecht durchgeführt. Es wurde auch ein Schülervortrag mit Film zusammengestellt, um europarechtliche Fragen jungen Menschen besser weitervermitteln zu können.

Unterstützung bekamen die Schüler durch „Europa macht Schule“, einem Projekt unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und dem „Erasmus“-Projekt hat die Klasse vom Verein „Europa macht Schule“ zur Unterstützung des Projekts eine italienische Jurastudentin zugewiesen bekommen, die derzeit an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster als Erasmus-Studentin Jura studiert.

Gemeinsam wurden im Rechtskundeunterricht europarechtliche Themen zur Europäischen Rechtskultur erarbeitet und anschließend in einem Vortrag mit Film zusammengetragen. Eine Präsentation erfolgte zunächst in den Räumlichkeiten der Universität Münster bei der Abschlussveranstaltung von „Europa macht Schule“. In Kürze gibt es eine Präsentation in der Europawoche am Paul-Spiegel-Berufskolleg. Diese innovative Unterrichtsidee, die jungen Menschen das Thema Europa näher bringt, wurde jetzt zusätzlich vom Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen prämiert.

Über die Urkunde, die finanzielle Zuwendung und den Brief der Staatskanzlei freuten sich die Schüler ganz besonders, denn dort schreibt der Minister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner: „In diesem Jahr haben uns sehr viele Bewerbungen erreicht. Ich freue mich daher besonders, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihr Projekt zur Prämierung ausgewählt wurde. Sie leisten einen wichtigen Beitrag dazu, ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern Europa ein Stück näher zu bringen“.

Der Schüler Fabian Wachsmann und die Schülerin Hanna Kampwerth resümieren in ihrem Film zu Europa und ihren interkulturellen Erfahrungen während des Projekts: „Wir kennen unsere Grenzen, aber wichtig sind sie nicht“.

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