Nachbargemeinschaft Münstertor sucht Helfer
Ein Herz für Insekten

Warendorf -

Die Stadt Warendorf unterstützte sofort die Initiative der Nachbargemeinschaft Münstertor und stellte eine Grünfläche am Münsterweg, östlich vom Schützenpark, zur Verfügung. Sigrid Linnhoff von der Bürgerinitiative „Essbare Stadt“ fand einige Aktive, die ihre Hilfe bei der Einrichtung des Wildblumenbeetes zusagten.

Freitag, 18.05.2018, 20:05 Uhr

Die Nachbarschaft Münstertor kümmert sich um die Insekten und Vögel. Für die Pflege der Bienenweide am Schützenpark sucht die Nachbarschaft noch ehrenamtlich Freiwillige, die sich beim Instandhalten des Beetes mit einbringen können, damit die Insekten auch dort eine dauerhafte Heimat finden.
Die Nachbarschaft Münstertor kümmert sich um die Insekten und Vögel. Für die Pflege der Bienenweide am Schützenpark sucht die Nachbarschaft noch ehrenamtlich Freiwillige, die sich beim Instandhalten des Beetes mit einbringen können, damit die Insekten auch dort eine dauerhafte Heimat finden.

Auf der Mitgliederversammlung der Nachbarschaft Münstertor war diskutiert worden, ob die Gemeinschaft im Westen von Warendorf etwas gegen das Insektensterben unternehmen kann. Der Vorstand wurde beauftragt, mit der Stadt Warendorf und den Aktiven der Bürgerinitiative „Essbare Stadt“ abzuklären, ob es in der Nähe des Schützenparks die Möglichkeit gibt, eine bunte Bienenweide anzulegen und mit einem Insektenhotel zu ergänzen.

Die Stadt Warendorf unterstützte sofort die Initiative und stellte eine Grünfläche am Münsterweg, östlich vom Schützenpark, zur Verfügung. Sigrid Linnhoff von der Bürgerinitiative „Essbare Stadt“ fand einige Aktive, die ihre Hilfe bei der Einrichtung des Wildblumenbeetes zusagten.

So kam es, dass sich zehn Personen mit Hacke, Spaten und Schüppe unter der Führung von Andreas Aundrup am Schützenpark trafen. Zunächst stand eine fachliche Beratung mit dem „gärtnerisch vorbelasteten“ Nachbarn Ansgar Tewes an. Wo eignet sich der Boden? Wie viel Licht brauchen die Blumen? Wo ziehen die Bäume zu viel Wasser aus dem Boden? Was passiert mit dem Grasboden?

Nach der Klärung dieser Grundlagen konnte mit vereinten Kräften ein acht Quadratmeter großes, trapezförmiges Beet aus dem Rasen herausgearbeitet werden. Ganz einfach war die Arbeit für die fleißigen Helfer nicht. Vielleicht waren die schwierigen Bodenverhältnisse auf die ehemaligen Zu- und Abfahrten von Münsterstraße und August-Wessing-Damm zurückzuführen. Genug Platz blieb jedenfalls rund um das Beet, damit der Rasenmäher der Stadt auch künftig in seiner Arbeit nicht behindert wird.

Direkt im Anschluss an die Arbeit mit den Gartenwerkzeugen konnte der Wild- und Sonnenblumensamen in den Boden gearbeitet werden. Jetzt liegt es an Mutter Natur, die Arbeit der fleißigen Helfer zu belohnen.

Im Laufe des Sommers will die Nachbarschaft vom Münstertor noch mit einem großen Insektenhotel die Bienenweide ergänzen. Bleibt zu hoffen, dass die Insekten und Vögel aus den umliegenden Gärten und dem Schützenpark das neue Angebot annehmen.

Für die Pflege der Bienenweide sucht die Nachbarschaft Münstertor noch ehrenamtlich Freiwillige, die sich beim Instandhalten des Beetes mit einbringen können, damit die Insekten auch dort eine dauerhafte Heimat im Westen von Warendorf finden.

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