Konzert mit „Nolimit“
Einfach ganz große Klasse

Warendorf -

„Nolimit“ ist ein Markenzeichen für hervorragenden Popchorgesang, tolle Solisten und ausgefeilte Arrangements. Beim Konzert in der nahezu voll besetzen Marienkirche am Samstagabend sorgte der Chor einmal mehr für restlose Begeisterung. Am Ende hielt es niemanden mehr auf den Stühlen.

Montag, 11.06.2018, 10:00 Uhr

Kirchenakustik und stimmliche Performance ergänzten sich ideal beim Konzert des Ensembles „Nolimit“ in der Marienkirche.
Kirchenakustik und stimmliche Performance ergänzten sich ideal beim Konzert des Ensembles „Nolimit“ in der Marienkirche. Foto: Ulrich Coppel

Singen im Chor erfreut sich eines rasant anwachsenden Interesses. Überall entstehen neue Laienchöre und Festivals mit tausenden von Sängern, wie zum Beispiel das „Fest der Chöre“, welches vor einer Woche 4300 Sänger sowie 50 000 Besucher in die Dortmunder Innenstadt lockte.

Bestes Beispiel für die Anziehungskraft dieser Art des gemeinsamen Musizierens ist der Popchor „No Limits“. Im Konzert am Samstag springen die Gründe dafür dem Zuhörer geradezu entgegen. In Zeiten von Fußball-WM oder -EM bohrt sich einem die Punkrock-Hymne „Tage wie diese“ der Düsseldorfer Band „Die Toten Hosen“ wie kaum ein anderes Stück ins Ohr. Chorleiter Andreas Warschkow ersetzt in seiner eigenen Chor-Bearbeitung die aufgepumpten originalen E-Gitarren Powerchords durch kräftige vokale Flächen mit kleinen zusätzlichen harmonischen Nuancen. Im Konzert tut die hallige Kirchenakustik ihr Übriges. Keine zwei Minuten vergehen seit den ersten Tönen des Liedes, und schon grooven die 41 Sängerinnen und Sänger, angefeuert von mehreren hundert, begeistert mitklatschenden Besuchern.

Zwischendurch schafft Stefan Lindt mit seinen eloquenten Moderationen unterhaltsame Atempausen. Und schon geht es weiter: Queen, Andreas Bourani, Pink, Ed Sheeran: Neben den bestens ausgebildeten Chorstimmen begeistern die Gesangssolisten aus den eigenen Reihen, Anna Schlothann („Perfect“), Monika Mulder („Fix you“), und „One Day like this“ (solo), Inga Weiler („Who wants to live forever“) und Stefan Braunsmann („Hold back the river“).

Klar und souverän begleitete Arno Mejauschek am Klavier. Die „Rhythm Ladies“ Susanne Kuhlbusch, Mecki Happe und Domanig setzten mit Cajon, Schellenkranz und Shaker kleine Akzente. Ganz große Klasse!

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5806727?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F35766%2F
Mammut-Milchzahn – „Der Fund meines Lebens“
Der etwa sechs Zentimeter lange Milchstoßzahn eines Mammutjungen ist für die Paläontologen eine wahre Sensation.
Nachrichten-Ticker