Berufsorientierungsmesse
Wichtige erste Kontakte knüpfen

Warendorf -

116 Unternehmen, damit so viele Aussteller wie nie zuvor, haben sich zur Berufsorientierungsmesse angemeldet, die am 3. und 4. Juli in den Klassenräumen und Ausbildungswerkstätten des Paul-Spiegel-Berufskollegs, der Kreishandwerkerschaft, des Edith-Stein-Kollegs sowie auf dem Außengelände stattfindet.

Mittwoch, 20.06.2018, 23:00 Uhr

Freuen sich auf die BOM, die in den Klassenräumen und Ausbildungswerkstätten des Paul-Spiegel-Berufskollegs, der Kreishandwerkerschaft, des Edith-Stein-Kollegs sowie auf dem Außengelände stattfindet: v. l. Marta Wardega (Mitarbeiterin), André Auer (Stadtmarketing), Angelika Hönicke (Emsprtomenade), Claudia Körk, Horst Breuer (beide Stadt Warendorf) und Azubi Jana Versmold.
Freuen sich auf die BOM, die in den Klassenräumen und Ausbildungswerkstätten des Paul-Spiegel-Berufskollegs, der Kreishandwerkerschaft, des Edith-Stein-Kollegs sowie auf dem Außengelände stattfindet: v. l. Marta Wardega (Mitarbeiterin), André Auer (Stadtmarketing), Angelika Hönicke (Emsprtomenade), Claudia Körk, Horst Breuer (beide Stadt Warendorf) und Azubi Jana Versmold. Foto: Marion Bulla

Die Berufsorientierungsmesse, kurz BOM, ist besonders für die Schüler wichtig, die nicht so genau wissen, was eigentlich nach ihrem Schulabschluss kommen soll. Eine Ausbildung, wenn ja, welche? Oder doch lieber ein Studium? Auch da stellt sich die Frage, wohin die Reise gehen soll. Die BOM, die diesmal am 3. und 4. Juli stattfindet, setzt genau da an.

„In diesem Jahr haben wir so viele Aussteller wie nie zuvor. Es haben sich 116 Unternehmen angemeldet“, freut sich Hauptorganisatorin Claudia Körk über die Rekordzahl. Um alle Aussteller unterzubringen, musste sogar ein Zelt vergrößert werden. Es gibt viele neue Betriebe und Einrichtungen, die in diesem Jahr mitmachen. So ist etwa das Amtsgericht mit einem Stand dabei. Auffällig ist die Zahl an Pflege- und Seniorenheimen, die teilnehmen. Wo es früher nur ein oder zwei waren, stellen sich jetzt sechs Einrichtungen vor. Darunter auch das Warendorfer Seniorenheim Emspromenade. Und hier zeigt sich, dass so eine Messe sowohl für Schüler als auch für die Betriebe funktioniert. Beide sind auf der Suche. „Wir haben derzeit drei Auszubildende und bekommen in diesem Jahr noch drei hinzu. Es gibt aber noch Kapazitäten für mindestens zwei weitere Azubis“, sagt Angelika Hönicke . Sie hat die stellvertretende Leitung der Emspromenade inne und möchte auf die Arbeit der Pflegekräfte aufmerksam machen. Es werde immer schwieriger, den Nachwuchs etwa für den Beruf der Altenpflegerin zu begeistern. Die Bezahlung sei schlecht und das Image nicht gut, gibt sie zu. Alte Menschen zu pflegen berge Herausforderungen und man müsse mit dem Herzen dabei sein. „Die meisten wissen gar nicht, welche Aufstiegschancen es in der Pflege gibt. Dabei ist das durchaus nicht uninteressant“, erörtert sie.

Angelika Hönicke freut sich deshalb umso mehr, dass Marta Wardega, die schon seit Jahren in ihrem Haus als Pflegehelferin arbeitet, sich nun entschlossen hat eine dreijährige Ausbildung zu absolvieren. Ebenso wie Jana Versmold, die zunächst aufgrund ihres Alters eine einjährige Ausbildung macht.

16 Schulen mit rund 2500 Jugendlichen machen mit bei der BOM. Der Dienstag ist den Eltern vorbehalten, die sich natürlich auch gemeinsam mit dem Nachwuchs auf der Messe informieren. Für diesen Tag haben die Organisatoren ob der WM die Zeiten auf 17 bis 20.30 Uhr verschoben Der Mittwoch ist Schülertag. Der Eintritt ist, wie immer, frei.

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