Galeriekonzerte: Vorverkauf gestartet
Die mit den Schlägeln tanzen

Warendorf -

Es konnten wieder Künstler von internationalem Ansehen für Warendorf gewonnen werden“, freut sich Dr. Reinhold Schoppmann, Mitbegründer des Kammermusikreises und seit 37 Jahren unermüdlicher Motor der Konzertreihe. Den Anfang bei den Galeriekonzerten macht am Sonntag, 30. September, NeoBarock (Echo-Preisträger) aus Köln.

Samstag, 14.07.2018, 04:00 Uhr

Neo-Barock – die Echo-Preisträger eröffnen die Galeriekonzerte am 30. September in Warendorf: Volker Möller, Violine, Maren Ries, Violine/Viola Ariane Spiegel, Violoncello, und Stanislav Gres (Cembalo)
Neo-Barock – die Echo-Preisträger eröffnen die Galeriekonzerte am 30. September in Warendorf: Volker Möller, Violine, Maren Ries, Violine/Viola Ariane Spiegel, Violoncello, und Stanislav Gres (Cembalo) Foto: Veranstalter

Erneut hochkarätig starten die Galeriekonzerte in die neue Saison. Der Kammermusikkreis Warendorf hat die Vorbereitungen für die Galeriekonzerte 2018/2019 abgeschlossen. Die Termine stehen fest, Eintrittskarten können ab sofort im Vorverkauf geordert werden. „Es konnten wieder Künstler von internationalem Ansehen für Warendorf gewonnen werden“, freut sich Dr. Reinhold Schoppmann, Mitbegründer des Kammermusikreises und seit 37 Jahren unermüdlicher Motor der Konzertreihe.

Den Anfang bei den Galeriekonzerten macht am Sonntag, 30. September, NeoBarock (Echo-Preisträger) aus Köln. Auf der Homepage ist nachzulesen: „Wer der Frage nachgeht, was das Herausragende vom Guten trennt, wird auf eine Faustregel stoßen, die besagt, dass die finalen 20 Prozent Qualität etwa 80 Prozent des Arbeitsaufwands erfordern. Mit Können, wissenschaftlicher Akribie und kompromissloser Genauigkeit arbeiten wir bei NeoBarock an jeder Kleinigkeit, bis sie nicht mehr zu verbessern ist.“

NeoBarock, das sind vier Virtuosen mit historischen Instrumenten: Volker Möller (Violine), Maren Ries (Violine/Viola) Ariane Spiegel (Violoncello) und Stanislav Gres (Cembalo).

Auf dem Programm in Warendorf stehen Werke von Händel, Bach und Biber. Die Warendorfer erwartet ein außergewöhnliches, faszinierendes Klangerlebnis. Das Ensemble spielt mit Ideenreichtum, Leichtigkeit und leidenschaftlichem Einsatz auf.

Weiter im Galerie-Reigen geht es am Sonntag, 25. November, mit Altbekannten: Das Trio Opus 8 aus Stuttgart. Michael Hauber (Klavier), Eckhard Fischer (Violine) und Mario de Secondi (Violoncello) spielen Beethoven, Schubert Mendelssohn. Ihr Konzert kennzeichnet eine betont klassisch anmutende Klangkultur.

Ebenfalls bei den Warendorfer Galeriekonzerten kein Unbekannter und immer wieder gern gesehener Gast ist Peter Rösel (Klavier) aus Dresden. In seiner Biografie ist nachzulesen: „Seinen Vater konnte Peter Rösel nicht kennenlernen. Die musikalische Veranlagung aber hat er mitbekommen. Dem Wunsch, Klavier spielen zu können, folgt eine langjährige Ausbildung bei Ingeborg Finke-Siegmund. Mit 15 Jahren tritt Peter Rösel in die Vorbereitungsklasse an der Dresdner Musikhochschule ein. 1964 wird der Hochbegabte ans berühmte Moskauer Tschaikowski-Konservatorium entsandt und beendet dort 1969 sein Studium. 1963 bereits mit einem zweiten Platz beim Schumann-Wettbewerb in Zwickau bedacht, wird er als erster Deutscher überhaupt 1966 Preisträger des Tschaikowski-Wettbewerbs in Moskau.“

Der Musiker beginnt eine große Karriere, wird als Solist bei den großen Orchestern gefeiert. Das Gewandhausorchester verpflichtet ihn 1976 als Konzertpianisten auf längere Zeit, mit den Leipzigern und Kurt Masur spielt Rösel in mehr als 200 Konzerten in den wichtigsten Musikzentren auf allen fünf Kontinenten.

Für Warendorf hat Peter Rösel Werke von Mozart, Debussy und Franck im Repertoire.

Eine Premiere gibt es am Sonntag, 24. März: Die Marimba-Virtuosen Katarzyna Mycka aus Polen und Conrado Moya aus Spanien gastieren im Sophiensaal. Die mit den Schlägeln tanzen. Ein selten zu hörendes Soloinstrument mit einem außergewöhnlichen Klangfarbenreichtum – besonders unter den wirbelnden Schlägeln der Stuttgarterin Katarzyna Mycka.

Conrado Moya ist aus Alicante und hat unter anderem bei den Schlagzeugern der Berliner Philharmoniker studiert. Beide haben zahlreiche Preise erhalten. In ihrem Programm erklingen unter anderem Transkriptionen der Werke von Johann Sebastian Bach „Die Goldbergvariationen“ und von Maurice Ravel.

Das außergewöhnliche Duo mit dem selten zu hörenden Soloinstrument beendet die Galeriekonzerte. Alle Konzerte finden sonntags um 19 Uhr im Sophiensaal, Kurze Kesselstraße 17, in Warendorf statt. Der Vorverkauf ist in der Buchhandlung Ebbeke ( ✆  0 25 81/ 9 32 60). Der Eintrittspreis bei einem Einzelticket liegt bei 20 Euro (ermäßigt für Schüler und Studenten zehn Euro). Der Preis für das Abonnement (alle vier Konzerte) beträgt 65 Euro (ermäßigt 30 Euro). Abonnementkarten liegen and der Abendkasse bereit. www.galeriekonzerte-warendorf.de

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