Warendorfer Pferdeprozession
Hoch zu Ross durch die Bögen

Warendorf -

Mit einer Prozession hoch zu Ross beziehungsweise vom Kutschbock aus ziehen am Samstag, 11. August, circa 200 Pferde unter dem Geläut sämtlicher Kirchenglocken in die Warendorfer Innenstadt ein. Gegen 15 Uhr wird die Prozession in der Stadt von mehreren tausend Zuschauern erwartet. Der Weg führt durch beziehungsweise an jedem Bogen vorbei. Angeführt wird der Zug durch den Berittenen Fanfarenzug aus Freckenhorst, gefolgt von festlich geschmückten Landauern mit Verantwortlichen und Vertretern der Stadt sowie den Geistlichen aus Warendorf, aber auch geladene Ehrengäste

Samstag, 14.07.2018, 18:00 Uhr

Mit einer Prozession hoch zu Ross beziehungsweise vom Kutschbock aus ziehen am Samstag, 11. August, circa 200 Pferde unter dem Geläut sämtlicher Kirchenglocken in die Innenstadt ein.
Mit einer Prozession hoch zu Ross beziehungsweise vom Kutschbock aus ziehen am Samstag, 11. August, circa 200 Pferde unter dem Geläut sämtlicher Kirchenglocken in die Innenstadt ein. Foto: Maxwill

Eine Woche vor dem Hochfest Maria Himmelfahrt werden in Warendorf neun Marienbögen aufgebaut und festlich geschmückt. Mit einer Prozession hoch zu Ross beziehungsweise vom Kutschbock aus ziehen am Samstag, 11. August, circa 200 Pferde unter dem Geläut sämtlicher Kirchenglocken in die Warendorfer Innenstadt ein. Gegen 15 Uhr wird die Prozession in der Stadt von mehreren tausend Zuschauern erwartet. Der Weg führt durch beziehungsweise an jedem Bogen vorbei. Angeführt wird der Zug durch den Berittenen Fanfarenzug aus Freckenhorst, gefolgt von festlich geschmückten Landauern mit Verantwortlichen und Vertretern der Stadt sowie den Geistlichen aus Warendorf, aber auch geladene Ehrengäste. Die Bogenväter werden in einem offenen Landauer durch die Stadt gefahren. Vom Shettysulky bis hin zum Kaltblutmehrspänner wird alles Erdenkliche vertreten sein. Standartenreiter von Schützen- und Reitervereinen, Jagd- und Barockreiter sowie Reitgruppen aus nah und fern werden erwartet. Auf dem Wilhelmsplatz wird jedes Gespann, jede Reitformation von Mike Atig fachkundig vorgestellt. Vor der Abfahrt segnen die Warendorfer Pfarrer jedes Pferd und dessen Reiter oder Fahrer. Ein kurzer Wortgottesdienst mit musikalischer Begleitung beendet die Prozession auf dem Wilhelmsplatz. Bei der Wahl des schönsten Gespanns/Reitgruppe gibt es für die Zuschauer attraktive Preise zu gewinnen.

Und so fing alles an: Im Jahr 2000 hatten der damalige Kreisdechant Walter Suwelack und der damalige Leiter des Bundesleistungszentrums des DOKR, Christoph Hess, die Idee, in Warendorf den Pferdesport und das Fest Mariä Himmelfahrt zusammenzubringen. Da die Bogengemeinschaften bereits zeitig vor dem Fest Mariä Himmelfahrt die neun Bögen aufbauen, bot es sich an, den gleichen Weg der „Großen Prozession“ bereits eine Woche vorher als „Bogenritt“ mit Pferden zu versuchen. Es fanden sich Gleichgesinnte, mit deren Unterstützung der erste „Warendorfer Bogenritt“ im Jahre 2000 unternommen werden konnte.  

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