Bürgerschützenfest in Freckenhorst
Orden für Röhrs und Middendorf

Freckenhorst -

Engagierte Schützen hat der Bürgerschützenverein zum Auftakt des Schützenfestes am Sonntag mit Orden geehrt. So erhielt Ulrich Röhrs die höchste Auszeichnung des Vereins, den Großen Verdienstorden am grün-weißen Band. Dieter Middendorf bekam den Großen Verdienstorden mit Lorbeerkranz.

Sonntag, 29.07.2018, 23:00 Uhr

Das Königspaar genoss die Einfahrt auf den Stiftsmarkt in der Kutsche und winkte den Schützen fröhlich zu.
Das Königspaar genoss die Einfahrt auf den Stiftsmarkt in der Kutsche und winkte den Schützen fröhlich zu. Foto: Andreas Engbert

Seit 55 Jahren ist Ulrich Röhrs Mitglied im Bürgerschützen-Verein Freckenhorst und ein Aktivposten. So war er von 1987 bis 2001 Kommandeur der Ehrengarde. Seinen langjährigen Einsatz würdigte der Verein mit der höchsten Auszeichnung, die einem Schützenbruder verliehen werden kann. Im Rahmen des Antretens auf dem Stiftsmarkt am Sonntagmittag wurde Ulrich Röhrs der Große Verdienstorden am grün-weißen Band durch König Thorsten Schulze Niehues und Königin Nathalie Wessel-Terharn verliehen.

Kommandeur Thomas Feldmann würdigte den Einsatz des Schützen Dieter Middendorf , der als Schneidermeister „zu fast jeder Tag- und Nachtzeit“ den Schützen auch im Notfall die Uniform anpasst. Ihm wurde der Große Verdienstorden mit Lorbeerkranz verliehen.

Mit dem Großen Verdienstorden wurden Stefan Altefrohne, Heinz-Ulrich Dühlmann, Heinz Huesmann, Burchard Röhrs und (in Abwesenheit) Josef Wargel für ihr Wirken im Schützenwesen geehrt. Der Verdienstorden des Vereins ging an Markus Berneis, Stephan Dühlmann, Michael Gronewäller, Jürgen Hegselmann, Helmut Hortmann, Dirk Jasper, Moritz Nüßing, Rainer Poppenborg, Dustin Neumann und (in Abwesenheit) Hans-Joachim Burlage.

Warm war es zum Antreten, doch die Sonne versteckte sich hinter Wolken und leichter Wind sorgte dafür, dass es eben nicht, wie befürchtet, zu warm war, um vor der Kulisse des Stiftsmarktes anzutreten. Und so fanden zahlreiche Schützen und viele Zuschauer den Weg zum Stiftsmarkt. Bevor es losging, galt es jedoch erst einmal, gemeinsam anzupacken. Ein ziemlich ungünstig im Parkverbot stehendes Fahrzeug wurde mit vereinten Kräften kurzerhand aus dem Weg geräumt.

Unter den Angetretenen waren die Rauschberger Goasselschnalzer, die am Abend mit ihren Peitschen ihr Können zeigten.

Die Jungschützen vollzogen im Rahmen des Antretens einen Führungswechsel. Lukas Keßmann übernahm als neuer Kommandeur Säbel und Kommandeurskette von seinem Vorgänger Moritz Nüßing.

Traditionell wurde das Schützenfest mit der Fanfare des Berittenen Fanfarenzugs eröffnet. „Lassen Sie uns ab jetzt gemeinsam Schützenfest feiern, egal ob als aktiver Schütze oder unser Gast, egal ob jung oder alt, ob als Königsanwärter oder Zuschauer, ob Poalbürger oder Zugezogener“, rief Präsident Matthias Kalthöner den Anwesenden zur Eröffnung zu, bevor in einem festlichen Marsch zum Festplatz gezogen wurde. Dort bot der Familiennachmittag Spiel und Spaß für alle Altersklassen.

Begonnen hatte das Schützenfest am Morgen mit einer Festmesse in der Stiftskirche und am Samstagabend mit dem Zeltfest. Der traditionelle Besuch in den Freckenhorster Altenheimen am Samstag wurde temperaturbedingt abgesagt.

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