Auftakt der Mariä-Himmelfahrtswoche
Warendorfer Pferdeprozession: Vom Einspänner bis zur Hochzeitskutsche

Warendorf -

Viel besser hätten es sich die Organisatoren um Jörg Drewes nicht wünschen können: Bei idealen Bedingungen ging am Samstagnachmittag die 11. Warendorfer Pferdeprozession über die Bühne. Und dieses Mal auch wieder über den Marktplatz.

Sonntag, 12.08.2018, 10:43 Uhr

Die Reiter des berittenen Fanfarenzugs Freckenhorst waren bereits zum elften Mal dabei.
Nachdem 2017 aufgrund der Sanierung, die Pferdeprozession umgeleitet wurde, fuhren die Kutschen in diesem Jahr wieder über den Marktplatz. Foto: Jonas Wiening

Sonnenschein, ein paar Wolken und angenehme Temperaturen – der Wettergott meinte es gut mit den Teilnehmern, den rund hundert Pferden und Tausenden Zuschauern am Straßenrand. Um kurz vor 15 Uhr startete die Pferdeprozession mit rund 40 Zugnummern. Von der Emsstraße kommend zog der Tross mit Ross, Reitern und Kutschen durch die Innenstadt.

Auftakt der Mariä-Himmelfahrtswoche

An allen neun Bögen, die Pferdeprozession ist traditionell der Auftakt der Mariä-Himmelfahrts-Woche, zog die Prozession vorbei. Auch über den Marktplatz – in diesem Jahr wieder Mittelpunkt der Pferdeprozession. 2017 musste dieser aufgrund der umfassenden Sanierungsmaßnahmen ausgelassen werden. Umso größer war die Freude der Organisatoren, Teilnehmer und Zuschauer, in diesem Jahr wieder das tierische Spektakel im historische Stadtzentrum bestaunen zu können.

Die Warendorfer Pferdeprozession 2018

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Einen kleinen Wermutstropfen gab es aber doch: Aufgrund neuer Sicherheitsvorschriften musste die komplette Außengastronomie am Wegesrand abgebaut werden. Keine Möglichkeit also für die Besucher, sich in die Sonne zu setzen, etwas zu essen und dabei die Pferdeprozession zu genießen. Außerdem durften die Gespanne und Reiter nicht mehr auf dem Marktplatz anhalten. In frühen Jahren konnten die beiden Moderatoren Mike Atig und Jörg Drewes noch ausführlicher über Kutschen, Fahrer und die anderen Teilnehmer erzählen. Für ein paar Anekdoten war dann aber auch dieses Jahr Zeit. Und auch für eine musikalische Untermalung der Veranstaltung war gesorgt. Vorne weg spielte der berittene Fanfarenzug, zwischendrin die Jagdhornbläser des heimischen Hegerings, die sich auch auf der Rathaustreppe eingefunden hatten.

Einspänner, Zweispänner, große und kleine Pferde, Vollblut oder Warmblut – alles war vertreten. Die Kutschen waren besonders schön hergerichtet. Einige Teilnehmer kamen aus dem Ruhrgebiet oder waren aus dem Westerwald angereist. Viele Teilnehmer kamen aber aus der heimischen Region. So auch die Hochzeitskutsche des Haus Allendorfs mit zwei frischen Brautpaaren an Bord. Chris und Eva Hankemöller, sowie Robert und Tina Hankemöller hatten erst im Mai geheiratet. Gemeinsam winkten sie den Schaulustigen am Straßenrand zu.

"Einmalig in Deutschland"

Eine Jury kürte Preisträger. Die schönst dekoriertesten Kutschen und verdientesten Teilnehmer wurden ausgezeichnet. Der erste Platz ging an Klaus Walde und Angelika Huth und ihren ungarischen Jagdwagen, gezogen von einem schweren sächsischen Warmblut. Den zweiten Platz belegten die Warendorfer Jagdreiter, gefolgt von Thomas Blumbergs historischen Jagdwagen. Bürgermeister Axel Linke war begeistert – nicht nur von den prämierten Teilnehmern: „Die Warendorfer Pferdeprozession ist in ihrer Form einmalig in Deutschland.“

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