Pferd im Kreis Gütersloh verletzt
Verletzte Pferde: "Tatzusammenhang sehr unwahrscheinlich"

Warendorf/Halle -

Nach zwei gemeldeten verletzten Pferden in Warendorf gibt es jetzt auch einen Fall im Kreis Gütersloh. Ob es sich dabei aber um ein Verbrechen handelt ist völlig unklar. Ein Zusammenhang zu den verletzten Fällen in Warendorf sei gar unwahrscheinlich.

Freitag, 17.08.2018, 10:50 Uhr aktualisiert: 17.08.2018, 13:18 Uhr
Pferd im Kreis Gütersloh verletzt: Verletzte Pferde: "Tatzusammenhang sehr unwahrscheinlich"
Die Haflingerstute Steffi von Besitzer Manfred Wolff wurde Ende Juli von einem unbekannten Täter schwer verletzt. Foto: Ines-Bianca Hartmeyer

Am Mittwochmorgen meldete ein Pferdebesitzer in Halle im Kreis Gütersloh ein verletztes Tier auf seinem Hof. Das Pferd wurde mit einer Schnittwunde am Oberschenkel entdeckt. Die Kriminalpolizei ermittelt. Es sei nicht auszuschließen, dass es sich um einen Unfall handelt, teilte die Polizei auf WN-Nachfrage mit.

Auch ein Zusammenhang mit dem Fall in Freckenhorst im Kreis Warendorf ist völlig offen. Ende Juli war in Freckenhorst die Haflingerstute „Steffi“ in ihrem Stall schwer verletzt worden. Anfang vergangener Woche ist in der Bauerschaft Vohren (Warendorf) ein Pferd mit einer langen Schnittwunde in der Brust gemeldet worden. „Bei dem Fall in Vohren kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich nur um einen Unfall handelt. Aufgrund der Verletzungsmuster ist ein Zusammenhang zu dem Fall in Freckenhorst sehr unwahrscheinlich“, so Polizeisprecherin Susanne Dirkorte-Kukuk. „Nur bei dem Fall in Freckenhorst ist ein Unfall ausgeschlossen. Dort haben wir bereits einige Hinweise erhalten. Die Ermittlungen laufen noch. Bis jetzt ist aber kein Täter ermittelt.“

Die Polizeisprecherin berichtet weiter: „Die Menschen reagieren bei verletzten Tieren oft sehr sensibel. So bekommen wir zurzeit viele Meldungen und Hinweise. Auch auf mögliche andere verletzte Tiere.“

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