Aktion Kleiner Prinz und Brückebauer helfen Menschen in Südindien
Erste Hilfe vor allem für Kinder

Warendorf -

Die Aktion Kleiner Prinz und die Brückenbauer engagieren sich für die Flutopfer in Südindien und haben eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Dienstag, 28.08.2018, 23:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 28.08.2018, 23:00 Uhr
Mehr als 500 Menschen sind bei der Flutkatastrophe in Südindien ums Leben gekommen. Andere besitzen nur noch das, was sie am Leibe tragen. Pater Tom berichtet von traumatisierten und verletzten Kindern, die ohne Betreuung durch Eltern oder andere Verwandte umherirren.
Mehr als 500 Menschen sind bei der Flutkatastrophe in Südindien ums Leben gekommen. Andere besitzen nur noch das, was sie am Leibe tragen. Pater Tom berichtet von traumatisierten und verletzten Kindern, die ohne Betreuung durch Eltern oder andere Verwandte umherirren.

Es ist abgemacht: Die „Aktion Kleiner Prinz“ unterstützt den Verein „Die Brückenbauer“ bei einem Projekt in Südindien. Anstoß dazu gegeben hat Pater Tom, eigentlich Tomichan Mattathiveliyil, der lange Jahre in Warendorf als Priester tätig war. Er selbst ist Initiator des Vereins „Die Brückenbauer“, war Vorsitzender, solange er in Warendorf war, und ist jetzt als Präses weiterhin Mitglied des Vorstandes. Nach seiner Rückkehr 2016 in seine südindische Heimat ist er als Provinzial der Vincentiner für rund 150 Priester zuständig. Nun bittet er um Hilfe für die Opfer der großen Flutkatastrophe, die Anfang August zu Beginn der Monsunzeit viele tausend Menschen alles gekostet hat, was sie besaßen. Über 500 Opfer sind zu beklagen. Alles ist in den Fluten untergegangen, weggeschwemmt, für immer verloren. „Es war die schlimmste Flut seit mehr als hundert Jahren. Unzählige Kinder sind traumatisiert oder verletzt, Hunderte irren ohne Betreuung durch Eltern oder Verwandte umher“, berichtet Pater Tom. Die Flutkatastrophe sieht er als eine Folge der globalen Erwärmung. Regen in der Monsunzeit sei eigentlich die Lebensgrundlage der Bauern; dermaßen starke Regenfälle aber zeigten, dass extreme, zerstörerische Wetterlagen immer mehr zunähmen.

Sein langfristiges Anliegen ist der Wiederaufbau der zerstörten Provinz. Er plant den Bau von Unterkünften für 100 Familien; auch will er Arbeitsgerät bereitstellen, mit dem verschüttete Transportwege freigelegt werden können. Kurzfristig hat er aber die Versorgung der Familien und speziell der Kinder im Auge.

Und hier kommt die Aktion Kleiner Prinz, die sich ja als Kinderhilfsorganisation versteht, zum Einsatz. Die Kinder brauchen Nahrung, medizinische und psychologische Hilfe, Kleidung, Betten, ein Dach über dem Kopf. Zudem muss die Seuchengefahr eingedämmt werden. Es gibt ungeheuer viel zu tun. Die „Aktion Kleiner Prinz“ und die „Brückenbauer“ wollen im wahrsten Wortsinn dazu erste Hilfe leisten.

Wer helfen und spenden möchte, kann das tun unter der IBAN DE46 4005 0150 0062 0620 62, Stichwort „Flut Südindien“.

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