Baugebiet Königstal II
Osterweiterung Miltes ist schwierig

Milte -

Aufgrund archäologischer Funde ist die Erweiterung von Wohnbauflächen im Osten Miltes schwierig. Stadtplanerin Doris Krause empfahl daher im jüngsten Bezirksausschuss, lieber Ausschau nach anderen Flächen zu halten.

Donnerstag, 13.09.2018, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 13.09.2018, 19:00 Uhr

Eine über das Baugebiet Königstal II hinausgehende Entwicklung Miltes in östlicher Richtung ist nach Ansicht von Stadtplanerin Doris Krause wohl nicht mehr angezeigt. Den Mitgliedern des Bezirksausschusses Einen-Müssingen-Milte empfahl sie am Mittwochabend im Feuerwehrgerätehaus in Einen, lieber Ausschau nach anderen Flächen zu halten.

Schon jetzt erweist sich die Entwicklung des Dorfes in östlicher Richtung als problematisch. Wie seinerzeit im Bauabschnitt Königstal I entdeckten Archäologen des LWL auf dem für die Erweiterung des Wohn- und Gewerbegebietes vorgesehenen Gelände ein Bodendenkmal.

Ein Scoping-Termin im Juli vergangenen Jahres, bei dem alle potenziell betroffenen Fachbehörden, darunter der LWL, gehört wurden, hatte ergeben, dass das rund 7500 Quadratmeter große Bodendenkmal im Ostteil der geplanten Wohngebietserweiterung bei baulicher Inanspruchnahme vollständig ausgegraben und dokumentiert werden müsste.

Um Planung und Realisierung von Königstal II nicht durch zusätzliche archäologische Grabungsarbeiten zu verzögern und zu verteuern, hat die Verwaltung vorgeschlagen, die Wohnbaufläche in Flächennutzungs- sowie Bebauungsplan so zuzuschneiden, dass das im Osten gelegene Bodendenkmal nicht überplant wird. Durch diese Aussparung wird das Baufeld kleiner. Im Abschnitt Königstal II könnten dann etwa 18 Baugrundstücke entstehen.

Was das Gewerbegebiet betrifft, wird das Thema Archäologie, wie Doris Krause bemerkte, die Bauverwaltung weiter begleiten

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