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Ob‘s was wird mit dem Hansebier?

Warendorf -

Gut vier Monate nach der Ideenwerkstatt ist Sachgebietsleiter Horst Breuer mit dem Einordnen aller Einfälle für die Gestaltung des Hansetags 2019 in Warendorf befasst. Ein Luxus-Problem: Es gibt reihenweise gute Einfälle.

Samstag, 15.09.2018, 07:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 15.09.2018, 07:00 Uhr
Ein Jahr vor dem Westfälischen Hansetag: Im Mai hatte der Workshop für die Großveranstaltung im Historischen Rathaus viele Interessenten an die Tische der Arbeitsgruppen gebracht. Horst Breuer (stehend r.) war ebenfalls dabei.
Ein Jahr vor dem Westfälischen Hansetag: Im Mai hatte der Workshop für die Großveranstaltung im Historischen Rathaus viele Interessenten an die Tische der Arbeitsgruppen gebracht. Horst Breuer (stehend r.) war ebenfalls dabei. Foto: Jörg Pastoor

Ein Vorschlag kam im Mai unabhängig voneinander auf gleich drei Tische des Hansetags-Workshops: Wie wär‘s mit einem Bier für den Warendorfer Hansetag 2019? Horst Breuer ist da vorsichtig. Der Kultur-Sachgebietsleiter arbeitet gerade die lange Liste von Ideen ab, die sein Team und er im Mai im Historischen Rathaus gesammelt hatten. „Wir sind mitten in der Planung dieses Pakets“, sagt er am Freitag im WN-Gespräch. Aber zunächst warte er ab, was die Etatberatungen ergeben; und dann gelte es, aus den vielen guten Vorschlägen das zu holen, was man realisieren könne. Breuer: „Mit dem, was wir haben, müsste man drei Hansetage machen.“

Eine lange Liste guter Ideen

Um zum Hansebier zurückzukommen: Irgendetwas, findet Breuer, kriege man da schon hin. „Wir sind zwar an dem Thema dran, aber es ist gar nicht so einfach.“ Denn wenn, dann solle das kühle Blonde ja möglichst flächendeckend ausgeschenkt werden, wenn die Stadt am 18. und 19. Mai 2019 brummt. Für die Produktion lasse sich sicher eine kleine Brauerei finden. Aber die Bindung vieler Wirte an Sorten könnte bedeuten, „eventuell die Gastronomie außen vor lassen zu müssen“. Das sei auch keine Lösung. Das Thema muss wohl noch etwas gären.

Wir müssen alle Vorschläge natürlich herunterbrechen aufs Machbare.

Horst Breuer

Ein Highlight dürfte in Horst Breuers Augen auf jeden Fall etwas werden. Das mittelalterliche Warendorf sehr anschaulich zu zeigen, das werde sicher sehr gut klappen. „Das wird sicher kein mittelalterlicher Pest-Flashmob sein. Aber so etwas Ähnliches könnte schon ‘ne spannende Nummer sein.“

Auch die von Laurenz Sandmann im Mai vorgetragene Idee, Warendorfs Bedeutung als Hafenstadt für kurze Zeit sichtbar zu machen, habe natürlich ihren Reiz. Wobei Breuer allerdings gleich wieder an die Haushaltsberatungen denkt. „Wir müssen alle Vorschläge natürlich herunterbrechen aufs Machbare.“ So eine Projektion der alten Hafenbebauung im Bereich des Emskolks werde sicher sehr teuer.

Letztlich auch eine Frage des Geldes

Bis zur weiteren Feinplanung muss jetzt also zunächst klar werden, wie viel Geld Breuer für die Veranstaltung des 36. Westfälischen Hansetages in Warendorf zur Verfügung haben wird.

Das nächste große Projekt ist ohnehin zuerst an der Reihe. „Wir müssen jetzt erst mal die erste große Fettmarkt-Kirmes gebacken kriegen, die wir hier in unserem Sachgebiet stemmen müssen“, so Breuer. Da ist für den 20. bis 24. Oktober noch einiges zu tun. Nach der Weihnachtspause geht es dann aber konzentriert an die Planung des Programms für den Hansetag.

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