Orgel wird nachintoniert
Ziel ist ein romantischerer Klang

Freckenhorst -

Neu intoniert und gestimmt wird seit gestern die neue Orgel von St. Bonifatius. Im Pedalbereich müssen zudem einige Pfeifen, die noch aus der alten Breil-Orgel stammen und trotz intensiver Überarbeitung nicht richtig ansprechen, ausgetauscht werden.

Dienstag, 02.10.2018, 10:28 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 01.10.2018, 23:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 02.10.2018, 10:28 Uhr
Dr. Gunter Tönne vom Vorstand des Orgelbauvereins St. Bonifatius erläutert die Arbeiten, mit denen seit Montag die Orgelbauer in St. Bonifatius beschäftigt sind.
Dr. Gunter Tönne vom Vorstand des Orgelbauvereins St. Bonifatius erläutert die Arbeiten, mit denen seit Montag die Orgelbauer in St. Bonifatius beschäftigt sind. Foto: Joke Brocker

Gut ein Jahr nach Installation der neuen Orgel in St. Bonifatius sind am Montag noch einmal die Mitarbeiter der Firma Seifert aus Kevelaer in Freckenhorst angerückt. Bis einschließlich heute werden sie alle Pedal-, also Basspfeifen, neu intonieren und stimmen. Diese Durchsicht und Nach-Intonation sei „ganz normal“, erläutert Dr. Gunter Tonne , Vorstandsmitglied des Orgelbauvereins. Nachdem die Orgel im ersten Jahr Klimaschwankungen ausgesetzt war, sich an den Raum anpassen musste und die Pfeifen sich setzen mussten, sei es nun an der Zeit, kleine Anpassungen vorzunehmen. „Register, die zu scharf klingen, sollen geglättet werden“, erläutert Tönne. Ziel sei ein romantischerer Gesamtklang des Instruments.

Im Pedalbereich müssten einige Pfeifen ausgetauscht werden. Sie waren aus der alten Breil-Orgel übernommen worden, sprechen aber laut Tönne trotz intensiver Überarbeitung nicht genügend an. Weiterhin werde das gesamte Pedalwerk intoniert und neu gestimmt. Auch einige Subbass-Pfeifen müssen ausgetauscht, der Sitz der Pfeifen in der Windlade zum Teil korrigiert werden. Außerdem überprüften die Intonateure die Ausstrahlung der Orgel in den Kirchenraum. Während in dieser Woche am Pedalwerk und damit der Bassstimme der Orgel gearbeitet wird, werden von Montag bis Mittwoch nächster Woche die Pfeifen im Haupt- und Schwellwerk nachintoniert und gestimmt.

Nach Abschluss dieser Arbeiten sollte die Orgel beim Abendkonzert am 8. November in Höchstform sein. Agnes Luchterhandt (Orgel) und Sohn Cedric (Blockflöte), die in Norden beheimatet sind, laden ab 17 Uhr zu einer „Nachtvögel im November“ überschriebenen Abendmusik für Orgel und Blockflöte ein. An diesem Abend, kündigt Tönne an, werde ruhigere Musik zu Gehör gebracht, wie sie auch regelmäßig auf der barocken Arp-Schnitger-Orgel in Norden erklinge. Seinen 192 Mitgliedern und weiteren Interessierten bietet der Orgelbauverein darüber hinaus am 4. November ab 10 Uhr eine Fahrt ins Orgelmuseum Borgentreich an. Weitere Informationen dazu gibt es auf de überarbeiteten Homepage des Vereins unter www .orgelbauverein-freckenhorst.de.

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