„WIWA - Wirtschaft für Warendorf“
Kraftvolles Netzwerk

Warendorf -

Das Netzwerk WIWA – Wirtschaft für Warendorf, in dem sich Industrie, Handel, Handwerk, Tourismus, Gastronomie, Dienstleistungsgewerbe, Reiterei, Bildungsträger und andere Einrichtungen zusammenschließen wollen, soll die Antwort auf die Unruhen der vergangenen Monate sein, die von der Auflösung der Kaufmannschaft und der Liquidation der städtischen Marketinggesellschaft WMG geprägt waren. „Eine gemeinsame Interessenvertretung, die kraftvoll auftreten kann und die Warendorfer Wirtschaft stärkt“, sind Cornelia Köster und Rudolf Berger überzeugt davon, dass dies der richtige Weg aus der Krise ist.

Dienstag, 09.10.2018, 17:08 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 09.10.2018, 17:08 Uhr
Nach Ansicht von Cornelia Köster von „Warendorf handelt“ und Rudolf Berger (Wirtschaftsforum) ist die Waage nicht im Gleichgewicht: Mit dem neuen Zusammenschluss „WIWA - Wirtschaft für Warendorf“ sollen Industrie, Handel, Dienstleistungsgewerbe und Handwerk mehr Gewicht in die Waagschale bringen, um Warendorf insgesamt nach vorne zu bringen.
Nach Ansicht von Cornelia Köster von „Warendorf handelt“ und Rudolf Berger (Wirtschaftsforum) ist die Waage nicht im Gleichgewicht: Mit dem neuen Zusammenschluss „WIWA - Wirtschaft für Warendorf“ sollen Industrie, Handel, Dienstleistungsgewerbe und Handwerk mehr Gewicht in die Waagschale bringen, um Warendorf insgesamt nach vorne zu bringen. Foto: Ines-Bianca Hartmeyer

Ein Wörtchen ist Cornelia Köster und Rudolf Berger besonders wichtig: „WIWA – das bedeutet Wirtschaft FÜR Warendorf“, erläutern sie, was sich hinter der neuen Plattform verbirgt, mit der die Moderatorin der Übergangs-Plattform „Warendorf handelt“ und der Vorsitzende des Wirtschaftsforums die Pferdestadt nach vorne bringen wollen.

Das Netzwerk, in dem sich Industrie, Handel, Handwerk, Tourismus, Gastronomie, Dienstleistungsgewerbe, Reiterei, Bildungsträger und andere Einrichtungen zusammenschließen wollen, soll die Antwort auf die Unruhen der vergangenen Monate sein, die von der Auflösung der Kaufmannschaft und der Liquidation der städtischen Marketinggesellschaft WMG geprägt waren. „Eine gemeinsame Interessenvertretung, die kraftvoll auftreten kann und die Warendorfer Wirtschaft stärkt“, sind Köster und Berger überzeugt davon, dass dies der richtige Weg aus der Krise ist.

Wie wichtig es sei, die Kräfte zu bündeln, belegen die beiden Initiatoren mit Zahlen: 22 Millionen Euro Gewerbesteuer hätten im Jahr 2017 stolze 40 Prozent des Gesamteinkommens der Stadt ausgemacht. „Trotzdem sind wir als Wirtschaft stumm in Warendorf“, gibt Cornelia Köster zu bedenken. „Das müssen wir ändern!“ Nicht nur gegenüber Politik und Verwaltung sei es wichtig, mit gemeinsamer Stimme aufzutreten. Warendorf müsse auch dafür sorgen, im Konzert mit den leistungsstarken Oberzentren Münster, Osnabrück und Bielefeld konkurrenzfähig zu bleiben.

WIWA sei die Quintessenz der zahlreichen Gespräche und Umfragen, die es zwischen den einzelnen Gruppierungen, Unternehmensvertretern, Dienstleistern und Kaufleuten in den Sommermonaten gegeben habe. „Gewünscht ist ein großes Miteinander, das auch die Ortsteile einbeziehen soll“, erläutert Rudolf Berger. Networking, die Rekrutierung von Fachkräften für den Standort Warendorf sowie die noch stärkere Vermarktung des Alleinstellungsmerkmals „Pferd“ und anderer Vorzüge der Emsstadt habe sich WIWA auf die Fahnen geschrieben.

Die Vereinsgründung ist in Vorbereitung. In der Mitgliederversammlung des Wirtschaftsforums am Dienstag, 13. November, sollen ein Interimsvorstand gewählt und die Satzungsänderung in die Wege geleitet werden. Da die Initiatoren aus den Erfahrungen der Vergangenheit gelernt haben, wird es für „WIWA“ eine hauptamtliche Kraft geben. „Diese Arbeit ist auf ehrenamtlicher Basis nicht leistbar“, unterstrich Berger.

Bis die Eintragung ins Vereinsregister erfolgt und aus dem Wirtschaftsforum ganz offiziell „WIWA“ wird, wollen die Verantwortlichen möglichst viele Mitstreiter ins Boot holen. „Wir sind Wegbereiter und Katalysatoren – aber es müssen sich Menschen finden, die uns begleiten“, betont Köster. Wie gewünscht, werde es unter dem Dach von „WIWA“ branchenübergreifende Arbeitskreise geben, die sich dann beispielsweise mit Themen wie „Tourismus“, „Digitalisierung“ oder „Mobilität“ beschäftigen. „Die erste Resonanz ist sehr positiv“, freuen sich Köster und Berger. „Viele haben den Eindruck, dass sich der Karren erstmals wieder die richtige Richtung bewegt.“

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit:

 

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