Feuerwehreinsatz in der Fischerstraße
Spraydose durch Hitze explodiert

Warendorf -

Zu einem Kaminbrand in der Fischerstraße rückten die Feuerwehrlöschzüge 1&2 Warendorf am Samstagnachmittag aus. Kurz nach ihrem Eintreffen bemerkten sie eine beschädigte Rolllade und eine ebenfalls beschädigte Glastür. Folgen der Explosion einer Spraydose, wie sich wenig später zeigen sollte.

Sonntag, 04.11.2018, 16:16 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 04.11.2018, 16:16 Uhr
Zu einem Kaminbrand in diesem Haus an der Fischerstraße rückten die Feuerwehrlöschzüge 1&2 Warendorf am späten Samstagnachmittag aus.
Zu einem Kaminbrand in diesem Haus an der Fischerstraße rückten die Feuerwehrlöschzüge 1&2 Warendorf am späten Samstagnachmittag aus. Foto: Feuerwehr

Weil aufmerksame Passanten einen Kaminbrand gemeldet hatten, rückten die Löschzüge 1&2 Warendorf am Samstag um 17.19 Uhr in die Fischerstraße aus. Weil die Hausbewohner offenkundig nicht da waren, die Feuerwehrleute aber durch die Haustür Feuerschein sahen und die Rauchmelder hörten, verschafften sie sich unter schwerem Atemschutz umgehend Zugang ins Gebäude. Bereits von außen hatten die Einsatzkräfte im Erdgeschoss eine aus der Führungsschiene geratene Rolllade festgestellt. Aufgrund der noch unklaren Lage sahen sich die Feuerwehrleute genötigt, eine ebenfalls beschädigte Glastür im Gebäude gewaltsam zu öffnen. Die hinter der Tür liegende Wohnung war bereits komplett verraucht. Verursacher war ein Kamin, der in Betrieb war. Eine auf dem Kamin abgestellte Spraydose war bereits aufgrund der Hitze explodiert und hatte für die Beschädigung von Rolllade und Glastür in den Nebenräumen geschädigt. Die Feuerwehr entfernte das Brandgut aus dem Kamin und belüftete das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter. Ein offenes Feuer außerhalb des Kamins wurde nicht festgestellt. Während der einleitenden Maßnahmen der Feuerwehr wurde noch ein Hinweis auf einen im Gebäude vermissten Hund gegeben. Zum Glück gab der später an der Einsatzstelle eintreffende Wohnungsinhaber Entwarnung. Der Kamin wurde abschließend von einem Schornsteinfeger außer Betrieb genommen.

Die genaue Schadenshöhe kann nach Auskunft der Feuerwehr zurzeit noch nicht genau beziffert werden.

Die Löschzüge Warendorf waren unter der Einsatzleitung vom Löschzugführer Thomas Steinhoff mit insgesamt sechs Fahrzeugen, einem Rettungswagen und 25 Einsatzkräften bis 18.30 Uhr im Einsatz.

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