Brand in Polydorstraße
Dachstuhl ging in Flammen auf - 200.000 Euro Schaden

Warendorf -

Die Ursache muss noch ermittelt werden, die Löscharbeiten am Wohnhausbrand waren aber dank schnellen Eingreifens der Feuerwehr zügig erledigt. Von Drehleitern aus mussten Kräfte mit Haken Dachziegel entfernen, um restliche Brandnester besser erreichen zu können. Das Haus ist beschlagnahmt, die Polizei geht von einem technischen Defekt als Ursache aus.

Montag, 05.11.2018, 12:36 Uhr aktualisiert: 06.11.2018, 13:13 Uhr
Von Drehleitern und im Gebäude ging die Feuerwehr gegen die Flammen vor. Es hatte sich im Dachstuhl des Einfamilienhauses ausgebreitet.
Von Drehleitern und im Gebäude ging die Feuerwehr gegen die Flammen vor. Es hatte sich im Dachstuhl des Einfamilienhauses ausgebreitet.

Aktualisierung Dienstag, 13.11 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, ergaben sich bei den kriminalpolizeilichen Ermittlungen nach der Ursache des Dachstuhlbrandes keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung. Das Feuer dürfte durch einen technischen Defekt ausgelöst worden sein. Der Gesamtsachschaden wird laut Polizei auf 200.000 Euro geschätzt.

Ursprungsbeitrag:

Schock für die körperlich unverletzten Bewohner und hoher Sachschaden: In der Polydorstraße hat am Montagmorgen das Dachstuhl eines Wohnhauses Feuer gefangen. Die Feuerwehr rückte am späten Montagmorgen in großer Besetzung aus und löschte die Flammen unter Einsatz zweier Drehleitern. Das Gebäude war danach laut Einsatzleiter Christian Erpenbeck vorerst nicht bewohnbar.

Zur Brandzeit war niemand zu Hause

Ein Zeuge hatte die Polizei um 10.40 Uhr angerufen, nachdem er den Brand beim Nachbarn bemerkt hatte. Die Feuerwehr rückte mit den Zügen 1 und 2 aus, Brandinspektor Christian Erpenbeck forderte aber auch noch den Löschzug 5 Milte an, „weil aufgrund der Einsatzlage klar war, dass wir die Kameraden brauchen“, wie er den WN auf Anfrage erklärte. Insgesamt waren rund 60 Kräfte vor Ort. Die Unglücksstelle auf einem Eckgrundstück war gut erreichbar.

Das gesamte Haus ist unbewohnbar.

Einsatzleiter Christian Erpenbeck

Während ein Trupp von der Straße aus die Flammen bekämpfte, waren zwei weitere unter Atemschutz im Gebäude, zu dem sich die Feuerwehr Zutritt verschafft hatte, indem Kameraden eine Türscheibe einschlugen. Zudem löschte ein Mann von der Drehleiter aus. Das Feuer hatte sich bereits durch den gesamten Dachstuhl gefressen. „Als wir ankamen, schlugen die Flammen schon oben heraus“, so Einsatzleiter Erpenbeck. Er forderte noch die zweite Warendorfer Drehleiter an, um die Löscharbeiten effektiv zu Ende bringen zu können.

Aus dem Dach schlugen schon die Flammen

Während der laufenden Arbeiten mitten im Wohngebiet kamen zunächst die Eltern, dann die Bewohner selbst zum Unglücksort.

Die Polizei beschlagnahmte das Haus für die Ermittlung der Brandursache. Zur Höhe des Sachschadens konnte sie noch nichts sagen. Der dürfte allerdings beträchtlich sein. Christian Erpenbeck: „Wir haben zwar schnell löschen können, aber es gibt gleichwohl großen Schaden. In jedem Raum des Hauses war Löschwasser, die Gipsplatten saugen sich voll und fallen herunter. Das gesamte Haus ist unbewohnbar.“

Feuer in der Polydorstraße

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  • Dachstuhl fängt am Montagmorgen Feuer Foto: Jörg Pastoor
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