Prinzenproklamation: Kurz, knackig und mit viel Musik
Abba, Emma und Parmarotti

Warendorf -

Mit Spannung zählen die Narren schon die Tage bis zum 19. Januar, denn dann wird der neue Prinz Karneval in der Kreienbaum Sport und Eventhalle proklamiert. Und dieser darf sich auf eine lange Karnevalssession gefasst machen, bis Aschermittwoch am 6. März sind es 46 Tage. Aber nicht nur der neue Prinz steht bereits in der Startlöchern, sondern auch das Programm für das „Fest der Feste“ in Warendorf ist festgezurrt.

Dienstag, 27.11.2018, 16:32 Uhr aktualisiert: 27.11.2018, 16:44 Uhr
Clownerie, Akrobatik, Artistik und Comedy – all diese Genres vereint Künstler Georg Leiste als „Parmarotti“
Clownerie, Akrobatik, Artistik und Comedy – all diese Genres vereint Künstler Georg Leiste als „Parmarotti“ Foto: WaKaGe

Zwei Jahre im Voraus hatten die Programm-Macher der Warendorfer Prinzenproklamation den Top-Act, die Abba-Revival-Band „Sweden Sensation“, für die PriPro 2019 bereits gebucht. Ex-WaKaGe-Präsident Markus Hinnüber war auf der gestrigen Pressekonferenz dann auch stolz. Denn die Sänger, die mit eigener Band auftreten – live natürlich – seien auf dem gesamten Globus unterwegs. Sie seien schon bei Barack Obama gewesen und beim Bundespresseball aufgetreten, freute sich Hinnüber und fügte hinzu: Nächstes Jahr in Warendorf.“ Es sei sensationell, wie das Quartett seinem Publikum Glauben mache, die Musiklegende ABBA stünde vor ihm. „Es ist die perfekte Illusion, die mit Stil und Charme überzeugt. Hochkarätiger Gesang und Entertainment auf Spitzenniveau.“

Mit Spannung zählen die Narren schon die Tage bis zum 19. Januar, denn dann wird der neue Prinz Karneval in der Kreienbaum Sport- und Eventhalle proklamiert. Und dieser darf sich auf eine lange Karnevalssession gefasst machen: Bis Aschermittwoch am 6. März sind es 46 Tage.

Aber nicht nur der neue Prinz steht bereits in der Startlöchern, sondern auch das Programm für das „Fest der Feste“ in Warendorf ist festgezurrt. Reservierte Karten zum Preis von 38 Euro (drei Euro teurer) können ab Mittwoch online auf der Homepage der Warendorfer Karnevalsgesellschaft (www.wakage.de) bestellt werden. Die schriftlichen Einladungen – übrigens im neuen Layout – werden Anfang Dezember verschickt. Wer sich die Karte genau anschaut, erkennt die Silhouette von Prinz Hanns Jörg Ahmerkamp, wie er sich von seinem Narrenvolk verabschiedet. Die Sitzplatzvergabe für die PriPro erfolgt dann am 13. Januar.

Dass es wieder eine Prinzenproklamation mit vielen Überraschungen wird, daran ließen die Macher keinen Zweifel. Dann gibt es nach langer Zeit wieder eine Ehrensenatorentaufe. Der Name bleibt ebenfalls geheim. Die „Taufe“ soll ein neues Format erhalten. „Der Part des reinen Zuhörens wird immer schwieriger“, weiß WaKaGe-Präsident Hermann-Josef Schulze Zumloh. „Kurz und knackig“ hat er deshalb die Devise herausgegeben. Auf einen Extra-Programmpunkt „Warendorfer Lokalkolorit“ wird vorerst verzichtet. Das Debüt von Ex-Bürgermeister Jochen Walter im vergangenen Jahr als „Joe von der Waffel“ in der Bütt erfährt keine Neuauflage. Man habe sich im gegenseitigen Einvernehmen getrennt, hieß es auf der Pressekonferenz. Ganz auf lokale Spitzen werde man aber nicht verzichten, verriet der Präsident und sprach von einem „launigen Abend voller Überraschungen.“

Ein weiterer Vorgeschmack auf die eingekauften Top-Nummern: Sabine Hollefeld alias Emma aus Emsdetten – eine extrem mächtige münsterländische Attraktion. Das Vollweib, redegewandt und eigenen Angaben zufolge mit „olympischer Figur“ ausgestattet, nimmt kein Blatt vor den Mund, was dazu führt, dass Ehemann Bernd wenig bis überhaupt nichts zu lachen hat.

Clownerie, Akrobatik, Artistik und Comedy – all diese Genres vereint Künstler Georg Leiste als „Parmarotti“, dritter externer Act auf der Pripro-Bühne. Der gebürtige Münchner gilt als außergewöhnlicher Komiker, der unter anderem schon im Circus Roncalli, im Circus Flic Flac und beim Humorfestival in Peking begeisterte. Er steht für eine sensationelle Playback-Show für Augen, Ohren und Lachmuskeln, für Lebensfreude pur und Leibesfülle satt. „Parmarotti“ schmettert Arien, liefert jauchzend sowie schluchzend halsbrecherisch-akrobatische Einlagen und vergisst nicht, die Zuschauer mit ins Programm einzubeziehen. Er wird sich buchstäblich ins Getümmel stürzen.

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