Spatenstick Ecke Zuckertimpen/Oststraße
Linke: „Eine richtige Perle“

Warendorf -

Die einen nennen es Schmuddelecke, die anderen Schandfleck. Mit dem Spatenstich an der künftigen Baustelle Oststraße 55 verschwindet das unschöne Entrée. Und zehn neue Wohnungen entstehen.

Freitag, 30.11.2018, 16:38 Uhr
Heinz-Dieter Oertker (Oertker Bau), Bürgermeister Axel Linke, Architekt Carl Altefrohne, Bernhard Herbermann (Geschäftsführender Vorstand Wohnungsbaugenossenschaft) und Theo Dickgreber, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft (v.l.).
Heinz-Dieter Oertker (Oertker Bau), Bürgermeister Axel Linke, Architekt Carl Altefrohne, Bernhard Herbermann (Geschäftsführender Vorstand Wohnungsbaugenossenschaft) und Theo Dickgreber, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft (v.l.). Foto: Jörg Pastoor

Es geht los an der Ecke Oststraße / Zuckertimpen: Die schon angekündigte Entkernung des Hauses Oststraße 55 beginnt, bald drauf kommt der Abriss der dahinter liegenden Anbauten im Bereich Zuckertimpen – und dann entstehen außer einer Bäckerei zehn neue Wohnungen.

Theo Dickgreber, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Warendorf, sprach beim symbolischen Spatenstich von einem „Ereignis, auf das viele Menschen gewartet haben“. Die Genossenschaft gehe das Projekt vor dem Hintergrund des Wohnungsbedarfs in Warendorf an – in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Deren Chef Axel Linke freute sich darüber, dass hier im Osten „eine richtige Perle“ entstehe. Die Parkplatzfrage sei natürlich ins Konzept für den ruhenden Verkehr einbezogen: „Sonst hätten wir ja die Baugenehmigung nicht erteilt.“ Auf jeden Fall werde dieses Quartier – nach den Worten des Bürgermeisters bisher „kein schönes Entrée“ – jetzt eine „schöne Ecke“.

Aufwertung des Stadtviertels

Architekt Carl Altefrohne blätterte schon mal im Drehbuch für die nächste Zeit. „Wir freuen uns, dass es losgeht.“ Die schöne Backsteinfassade an der Oststraße solle erhalten bleiben – ein Ergebnis der laut Theo Dickgreber „schönen Zusammenarbeit mit der Denkmalbehörde“. Das Gebäude, in dem Anfang des letzten Jahrhunderts noch die Bäckerei und Brauerei Bernhard Niemer ihren Sitz hatte, soll im Erdgeschoss wieder eine Bäckerei erhalten. Drüber sind eine Wohnung und Dachbodenräume vorgesehen.

Das ist Ereignis, auf das viele Menschen gewartet haben.

Theo Dickgreber

Für Bernhard Herbermann, Geschäftsführender Vorstand der Wohnungsbaugenossenchaft, sorgt der Neubaukomplex für „ein bisschen mehr Stabilität“. Die Genossenschaft, die das 4000 Quadratmeter große Areal von Elmer Immobilien gekauft hatte, hätte nach seinen Worten schon alle zehn Wohnungen vermieten können. Aber jetzt stehen erst einmal die Abbrucharbeiten an, die, wie die Neubauten, Auftrag von Heinz-Dieter Oertkers Firma sind. Mit archäologischen Überraschungen rechnet nach Beendigung der Grabungen im Übrigen hier niemand mehr.

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