Eingangstür ist zerplatzt
Tür nur noch Meer aus Glassplittern

Warendorf -

Dass die Warendorfer Kneipe Mr. Ed‘s am Montagmorgen die Türen weit geöffnet hat, ist kein neues Gastronomie-Konzept, sondern die traurige Folge eines Einbruchs. Spuren eines solchen Einbruchs wurden zumindest am Rahmen der Eingangstür gefunden, sagt Inhaber Ralf (Ralle) Friedrich auf WN-Nachfrage.

Montag, 03.12.2018, 11:51 Uhr aktualisiert: 03.12.2018, 16:42 Uhr

Böse Überraschung für Ralf (Ralle) Friedrich am Montag in aller Frühe: Die Eingangstür zum „Mr. Ed‘s“ zersprang in tausende Splitter. Am Türrahmen dieser Eingangstür der Kneipe wurden Einbruchsspuren gefunden.

Auf WN-Nachfrage berichtete Friedrich, dass gegen 6 Uhr am Morgen eine Passantin die Polizei verständigt habe, weil sie die zerbrochene Eingangstür entdeckt habe. Die Polizei nahm darauf umgehend bei „Mr. Ed‘s“ die Ermittlungen auf. Entwendet wurde aus den Gasträumen nach Angaben von Friedrich nichts.

„Man konnte am Rahmen der Eingangstür oben am Schloss deutlich erkennen, dass dort versucht wurde, den Rahmen aufzuhebeln. Das Türschloss war auch abgeschlossen“, kommentiert Friedrich. Seine Vermutung geht dahin, dass die Verbundglastür durch diese Hebelversuche zerplatzt sein könnte.

Leider habe aber wohl von den Nachbarn am frühen Morgen niemand etwas gesehen oder gehört, obwohl das Zerbersten der Glastür sehr laut gewesen sein dürfte. Deshalb vermutet er weiter, dass der oder die Täter deshalb das Weite gesucht haben könnten.

Damit das „Ed‘s“ nicht zu einer Gaststätte der „offenen Tür“ wird, hat eine Nachbarin spontan Unterstützung angeboten. „Ich hatte Zeit und kann jetzt hier erst einmal sicherstellen, dass niemand die Kneipe unbefugt betritt.“ Für Ralf Friedrich hieß es am frühen Vormittag dann erstmal: Warten auf die Glasfirma Teutemacher. „Wir müssen mal abwarten, mit welcher Notlösung wir dann für den Eingangsbereich arbeiten können.“

Für Ralle Friedrich steht aber fest, dass das geplante Kneipenprogramm bis zum Jahresende durchgezogen werden soll.

Dann wird das „Ed‘s“ die Türen endgültig schließen. „Bis dahin haben wir aber noch vier Bands mit Musik-Acts auf dem Plan – und die werden auch spielen.“

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