Caritas bedankt sich bei AKP
1056 Kinder beschenkt

Warendorf -

Seit zehn Jahren ermöglicht die Aktion Kleiner Prinz, dass Warendorfer Kinder, deren Familien unter Geldknappheit leiden, zu Weihnachten beschenkt werden. Jetzt bedankte sich die Erziehungsberatungsstelle der Caritas bei den Aktiven.

Mittwoch, 19.12.2018, 08:00 Uhr
Caritas und Aktion Kleiner Prinz erfüllen Kinderwünsche: Marion Schubert, Andrea Froböse, Ricarda Reker-Nass, Marie-Luise Mönnigmann, Beate Lampe und Josef Hörnemann.
Caritas und Aktion Kleiner Prinz erfüllen Kinderwünsche: Marion Schubert, Andrea Froböse, Ricarda Reker-Nass, Marie-Luise Mönnigmann, Beate Lampe und Josef Hörnemann.

„In diesem Jahr haben wir auch ein Geschenk für den Kleinen Prinzen“, begrüßte Josef Hörnemann , Leiter der Caritas in Warendorf, die Delegation der Kinderhilfsorganisation, die zur offiziellen Spendenübergabe bei der Erziehungsberatungsstelle der Caritas erschienen war. „Wir haben nämlich Jubiläum. Seit zehn Jahren ermöglicht die Aktion Kleiner Prinz, dass Warendorfer Kinder zu Weihnachten beschenkt werden. Wir waren selbst erstaunt, als wir mit unseren Mitarbeiterinnen Andrea Froböse , Andrea Lampe und Birgit Waldmann einmal nachgehalten haben, wie viele Kinder deshalb in den vergangenen zehn Jahren beschenkt werden konnten: Es waren 1056 Kinder in 444 Familien!“

Es geht um Kinder, deren Eltern gerne schenken würden, es aber aus finanziellen Gründen nicht können. Das sind vor allem – aber nicht nur – Alleinerziehende (meist Mütter), in deren Portemonnaie kaum etwas übrig bleibt, wenn das Nötigste bezahlt ist. Wenn sie und ihre Kinder schon Klienten bei der Erziehungsberatung sind, ist ihre wirtschaftliche Lage den Beraterinnen bekannt. Im vertrauensvollen Gespräch fragen diese dann nach möglichen Wünschen der Kinder, und es kann geklärt werden, ob es sich um sinnvolle und erfüllbare Wünsche handelt. Entweder kaufen die Eltern das Gewünschte und bekommen das Geld dafür aus den Mitteln der Aktion Kleiner Prinz erstattet – oder die Mitarbeiterinnen der Caritas übernehmen den Einkauf.

Beraterin Beate Lampe erklärte: „Wichtig ist, dass die Eltern ihren Kindern die Geschenke überreichen. Die Kinder merken, dass ihre Eltern wissen, was sie sich wünschen.“ Andrea Froböse ergänzte: „Wir sind sehr froh, dass wir über den Kleinen Prinzen Mittel zur Verfügung haben, die uns das Beschenken erlauben. Die Eltern sind so dankbar dafür. In diesem Jahr habe ich erlebt, wie einer Mutter Tränen in die Augen stiegen, als sie erfuhr, dass sie allen ihren Kindern neue Schuhe kaufen konnte.“

Und deshalb, so Josef Hörnemann, sei es so gut und segensreich, dass es den Kleinen Prinzen gibt. „Seit zehn Jahren ist die Aktion Kleiner Prinz für viele Kinder ein Engel, und deshalb überreiche ich nun den steinernen Engel aus den Freckenhorster Werkstätten an die Kinderhilfsorganisation.“ Marion Schubert nahm den Engel entgegen und versprach, ihm einen guten Platz in der Halle am Hartsteinwerk zu geben.

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