Löschzüge 1 und 2 der Feuerwehr Warendorf
Tobias Aundrup löst Stählker ab

Warendorf -

„Retten – Löschen – Bergen – Schützen“ sind die ehrenvollen und selbstlosen Angebote der Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Warendorf an die Mitbürger. Welche Bedeutung dieser Hilfsdienst für die Löschzüge (Lz) 1 und 2 auch im abgelaufenen Jahr erlangt hat, geht sehr deutlich aus dem am Freitag im Gerätehaus Am Holzbach von den Zugführern und ihren Stellvertretern vorgetragenen Jahresbericht 2018 hervor.

Sonntag, 06.01.2019, 18:44 Uhr
Wehrführer Christof Amsbeck (l.) gibt eine personelle Veränderung in der Leitung der Löschzüge 1 und 2 bekannt (weiter von links): Löschzugführer 1 Christian Erpenbeck, Tobias Aundrup (neuer stv. Löschzugführer 2), Martin Stählker (zurückgetretener Löschzugführer 2), Thomas Steinhoff (Löschzugführer 2) und Manuel Sommer (stv. Löschzugführer 1).
Wehrführer Christof Amsbeck (l.) gibt eine personelle Veränderung in der Leitung der Löschzüge 1 und 2 bekannt (weiter von links): Löschzugführer 1 Christian Erpenbeck, Tobias Aundrup (neuer stv. Löschzugführer 2), Martin Stählker (zurückgetretener Löschzugführer 2), Thomas Steinhoff (Löschzugführer 2) und Manuel Sommer (stv. Löschzugführer 1). Foto: Babeliowsky

Zugführer Christian Erpenbeck (Lz 1) begrüßte im Namen der anwesenden Wehrführung des Stadtverbandes ( Christof Amsbeck , Olaf Schröder, Lars Recker) alle Kameradinnen und Kameraden im voll besetzten Saal des Gerätehauses.

Ehrendes Gedenken galt den im letzten Jahr verstorbenen Wehrmännern Robert Schütte (61 Dienstjahre bei der Feuerwehr ) und Anton Berghaus (74 Jahre Mitglied). Als Sprecher der Ehrenabteilung, in die nach dem 60. Geburtstag aus dem aktiven Dienst gewechselt werden kann, berichtete Helmut Merkentrup von lebhaften Aktivitäten. Von den 29 Mitgliedern waren an den regelmäßigen Stammtischen durchschnittlich beachtliche 83 Prozent beteiligt.

Nach der Verlesung des anschließend genehmigten Protokolls der Vorjahresversammlung durch Michael Stählker wurde über die Aktivitäten der Löschzüge 1 + 2 umfassend berichtet. Für die 310 Wehreinsätze (Vorjahr 241), von denen Technische Hilfe und Hilfe nach Feueralarm sowie Unwetteralarm in und um Warendorf bei weitem überwogen, leisteten die 97 aktiven Frauen und Männer der sieben Gruppen mit ihren vier Zugführern 3.176 Einsatzstunden. Die durchschnittliche Ausrückzeit nach einer durchschnittlichen Alarmzeit von 8,6 Minuten betrug nur 4,2 Minuten. Zu den Hilfs-Einsatzstunden wurden weitere zahlreiche Stunden für Ausbildung und Übungen, (2.320), Brandsicherheitswachen (1.206), Seminar- und Lehrgangsteilnahmen erbracht. Zur Eigenkontrolle der Effizienz ihrer Wehreinsätze legen die Feuerwehrleute vor Prüfern wiederholt Leistungsnachweise ab. Immer wieder haben die Leistungsbeweise für die Einzelnen eine Dienstgrad-Beförderung zur Folge. Einstieg ist der Grad (der gleichermaßen auch für Frauen gilt) Feuerwehrmann, es folgen Oberfeuerwehrmann, Hauptfeuerwehrmann, Unterbrandmeister, Oberbrandmeister, Brandinspektor, Brandoberinspektor.

Die Kameradschaft unter den Mitgliedern der Feuerwehr wird besonders hoch bewertet. Zum Ausdruck kommt sie auch dadurch, dass die Zugehörigkeit zur „Truppe“ in der Regel ungewöhnlich lange dauert. In diesem Jahr wurden vom Verband der Feuerwehren NRW folgende Jubiläen mit Anerkennung bedacht: Georg Altefrohne, Helmut Merkentrup (60 Jahre Mitglied), Hans-Heinrich Lau (50), Thomas Döring (40), Niklas Dreischulte, Sven Langer und Alexander Pumpe (10).

Neu traten in die Freiwillige Feuerwehr ein: Christoph Stelle, Caroline Hagedorn, Noah Joel Kledzik, Jana Schwienhorst, Michael Wienker, Alexej Bobylev und Steffen Linnemann.

Der Programmpunkt Wahlen zielte darauf ab, für den aus seinem Amt als Stellvertretender Zugführer (Lz 2) zurückgetretenen Martin Stählker Ersatz zu finden. Die Anhörung der Mitglieder ergab, dass Tobias Aundrup diese Aufgabe übernimmt.

Für den Stadtverband Warendorf dankte zum Abschluss Wehrführer Christof Amsbeck allen, die sich in den Dienst der Feuerwehr gestellt haben und noch stellen werden. Ihr Engagement sei für die Bürgerschaft unverzichtbar. Besonders hilfreich sei die Wehr dann, wenn sie gut, mannschaftlich geschlossen und zielgerichtet handelt. Sein Aufruf war: Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6300671?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F35766%2F
Nachrichten-Ticker