Zusätzliche Arbeitsplätze nötig
Vier Stellen fürs Abwasserwerk

Warendorf -

Gäbe es etwas an der Arbeitsorganisation zu verbessern? Eine externe Untersuchung sagt nein. Deshalb lautet die Empfehlung, angesichts der Mengen im Abwasserwerk neue Jobs zu schaffen.

Freitag, 18.01.2019, 11:00 Uhr aktualisiert: 18.01.2019, 11:20 Uhr
Dem Abwasserwerk fehlt Personal. Es soll um vier auf 29 Mitarbeiter aufgestockt werden.
Dem Abwasserwerk fehlt Personal. Es soll um vier auf 29 Mitarbeiter aufgestockt werden. Foto: Jörg Pastoor

Das Abwasserwerk braucht vier zusätzliche Stellen. Der Fachausschuss wird sich in seiner ersten Sitzung des Jahres kommende Woche mit diesem Ergebnis einer jetzt abgeschlossenen Organisationsuntersuchung befassen.

Im Bereich des Abwasserwerks gibt es viel zu tun – unter anderem bedeuten die stark steigenden Investitionen in Kanalbau und Anlage selbst Bauprojekte, deren Überwachung zusätzlichen aufwand erfordert. „Ein Grund, diese Organisationsuntersuchung durchzuführen, war die teilweise sehr hohe Arbeitsbelastung der Mitarbeiter“ heißt es in der Verwaltungsvorlage für die Ausschussmitglieder.

Es sollte deswegen überprüft werden, ob womöglich durch Verbesserungen Arbeitsabläufen und Organisationsstruktur „die Arbeitsbelastung reduziert werden kann oder das Personal aufgestockt werden muss, damit der Abwasserbetrieb seine Pflichtaufgaben erfüllen kann“, so die Erläuterung.

Das Ergebnis war klar: „Die Organisationsuntersuchung hat ergeben, dass die Abläufe und Prozesse sehr gut geregelt sind und es nur ein sehr geringes Optimierungspotenzial gibt.“ Daraus ergebe sich, „dass die zu geringen Personalressourcen nicht durch Optimierungen bzw. strukturelle Änderun-gen bei den Arbeitsabläufen ausgeglichen werden können“.

Daher werde die Änderung des Stellenplanes vorgeschlagen, der Ansatz im Entwurf um vier Stellen ergänzt. Stimmen das Gremium und der Rat zu, erhöhte sich die Zahl der Arbeitsplätze damit von bisher 25 auf 29 Stellen. Drei der vier zusätzlichen Stellen sollen vor allem für den Bereich Planung und Bauleitung eingesetzt. Zudem hebt der Erläuterungstext noch hervor, dass der Altersdurchschnitt der Mitarbeiter „sehr hoch“ sei und „rechtzeitig einem Wissensverlust entgegengesteuert werden muss.“

Der öffentliche Teil der Ausschusssitzung beginnt am kommenden Donnerstag, 24. Januar, um 17 Uhr im Sitzungssaal des historischen Rathauses.

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