Aktuelle Flüchtlingszahlen
Noch Platz für 185 Flüchtlinge

Warendorf -

Vor gut einem halben Jahr gab es in Warendorf rund 30 Geflüchtete mehr. Aktuell – Stand 31. Januar – zählte die Verwaltung 439 Flüchtlinge. Zurzeit sind noch 185 freie Plätze in den städtischen Unterkünften.

Montag, 11.02.2019, 23:30 Uhr
439 Flüchtlinge zählte die Stadt Ende Januar
439 Flüchtlinge zählte die Stadt Ende Januar Foto: dpa

Die Zahl der Warendorf zugewiesenen Flüchtlinge lag Ende Januar bei 439 – das waren rund 30 weniger als im Juli letzten Jahres. Während der heutigen Sitzung des Sozialausschusses geht es um den regelmäßigen Sachstandsbericht, der noch 185 freie Plätze in städtischen Wohnungen ausweist.

Demnach waren 2018 insgesamt 54 Menschen auf ihrer Flucht an der Ems angekommen, 12 von ihnen anerkannt, 18 nicht anerkannt sowie 14 mit sonstigem Status. Im ersten Monat 2019 waren es bisher weitere fünf nicht als Flüchtling anerkannte Menschen. 28 nicht anerkannte Flüchtlinge haben Warendorf 2018 freiwillig wieder verlassen, zwölf wurden abgeschoben. Neben fünf umverteilten Menschen wurden 15 „wg. Untertauchen“ abgemeldet, wie es in der städtischen Statistik heißt. 65 Menschen mit offizieller Anerkennung zogen um bzw. fort. Unterm Strich summiert sich das für das letzte Jahr auf 125 Abgänge – im Januar 2019 waren es bislang fünf.

Während 2018 noch sieben Geburten verzeichnet waren, ist bis Ende Januar noch kein Flüchtlingskind hier geboren worden.

Zwölf Abschiebungen im letzten Jahr

75 Menschen verließen im Vorjahr städtische Unterkünfte, im Januar waren es fünf. Mit Stand 31. Januar war in 16 der 37 städtischen Unterkünfte noch Platz – am meisten im Haus Up de Geist, wo noch 22 Menschen untergebracht werden konnten.

Aktuell haben 194 Flüchtlinge eine Aufenthaltserlaubnis, 150 ist der Aufenthalt gestattet, 95 haben eine Duldung.

Den größten Anteil haben die Altersgruppen von 18 bis 29 (91 Menschen) und 30 bis 39 Jahren (ebenfalls 91). Die Zahl der über 70-Jährigen ist seit knapp einem Jahr stabil bei drei, Babys und Kleinkinder gab es Ende Januar 48.

Zehn Familien mit zehn Mitgliedern

Der Familienstand – von „Einzelperson“ bis „Familie mit zehn Personen“ unterliegt starken Schwankungen. 84 Flüchtlinge waren allein, es gab 27 dreiköpfige Familien und 88 mit vier Personen, 78 Familien mit sechs Mitgliedern und zehn, zu denen zehn Menschen gehören.

Die bei weitem größte Nationalitätengruppe stellen auch in der aktuellen Übersicht syrische Flüchtlinge mit 115 Menschen.Aus dem Irak stammen 61, aus Armenien 29 und aus Aserbaidschan 28. Nur jeweils ein Flüchtling kommen aus Somalia, Marokko, Kasachstan, Gambia und Angola.

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