Neues Baugebiet am Grünen Markenweg
„Geschossbauweise im ländlichen Maßstab“

Einen-MÜssingen -

Auf einer rund 1,5 Hektar großen Fläche am Grünen Markenweg in Einen soll ein Baugebiet mit 17 Wohneinheiten entstehen. Auch sozialer Wohnungsbau soll berücksichtigt werden.

Donnerstag, 14.02.2019, 18:00 Uhr

Den letzten Bebauungsplan für ein Wohngebiet in Einen-Müssingen habe 1974 noch der damalige Bürgermeister Hülsmann unterschrieben, wusste Vorsitzender Frederik Büscher ( CDU ), am Mittwoch im Bezirksausschuss Einen-Müssingen-Milte zu berichten. Der CDU-Ratsherr begrüßte es deshalb, genau wie Fraktionskollegin Mechtildis Wissmann und die ortsansässigen SPD-Mitglieder, dass die Baulanderweiterung westlich des Grünen Markenwegs in Einen langsam Gestalt annimmt. Die Abstimmung mit der Regionalplanung sei abgeschlossen, damit könne man in das förmliche Bauleitplanverfahren einsteigen und einen Bebauungsplan erstellen, hatte Baudirektor Peter Pesch zu Beginn der Sitzung verkündet. Auf der rund 1,5 Hektar großen Fläche nördlich des bestehenden Wohngebietes „Im Esch“, die derzeit noch Ackerland ist, sollen 17 Wohneinheiten entstehen. Die Wohnungsmarktstudie hatte für Einen einen ortsteileigenen Bedarf an 17 Wohneinheiten im Einfamilienhausbereich festgestellt. Laufe die Fläche voll und wäre ein weitergehender Eigenbedarf nachweisbar, gäbe es, so Pesch, in Richtung Norden weitere verfügbare Flächen. Nach den Vorstellungen der Bauverwaltung soll in dem aktuell zur Debatte stehenden Wohngebiet auch sozialer Wohnungsbau berücksichtigt werden. Daher werde eine „Geschossbauweise im ländlichen Maßstab“ möglich sein, kündigte Pesch an, dass es in dem neuen Wohngebiet zweigeschossige Häuser mit ausgebautem Dachgeschoss geben könnte. Solche Bauformen würden üblicherweise am Eingang von Wohngebieten errichtet. „Wir brauchen das auch in den Dörfern“, fand Bernhard Ossege ( SPD ). Es könne nicht sein, dass Sozialwohnungen nur in der Stadt angeboten würden: „Sozial Schwache gibt es auch auf dem Land.“ Ehe der Ausschuss den Flächennutzungsplanänderung wie auch den städtebaulichen Entwurf zum Bebauungsplan einstimmig angenommen hatte, forderte Franz- Ludwig Blömker (SPD) die Verwaltung auf, ihre Vorstellungen vom Ausbau des Grünen Markenweges bis zur Telgter Straße einmal vorzustellen.

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