Tulpensonntagsumzug in Hoetmar
So viele Teilnehmer wie noch nie

Hoetmar -

Mit einer Rekord-Teilnehmerzahl haben die Hoetmarer einen Tag vor Rosenmontag ihren Karnevalsumzug gefeiert. Mehr als 40 Gruppen und Wagen waren auf den Straßen des Golddorfs unterwegs.

Sonntag, 03.03.2019, 18:40 Uhr aktualisiert: 03.03.2019, 18:53 Uhr
Besuch vom Planeten Melmac: Alf schaute zum Umzug in Hoetmar vorbei.
Besuch vom Planeten Melmac: Alf schaute zum Umzug in Hoetmar vorbei. Foto: Stephan Ohlmeier

Nicht nur Kamelle, Bonbons und Lutscher, sondern auch viele Regentropfen sind am Sonntagmorgen beim 19. Tulpensonntagsumzug durch das Golddorf vom Himmel geregnet.

Allerdings ließen sich die Hoetmarer vom Dauerregen nicht die Stimmung vermiesen und feierten, dick eingepackt und mit dem Regenschirm in der Hand, ausgelassen Karneval . Besonders an der Kirche und am Dorfbrunnen standen die Jecken dicht an dicht und bereiteten Prinz Stefan I. (Suthoff) „von Rohre verlegen und Eier geben“ einen tollen Empfang.

Karnevalsumzug 2019

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  • Foto: Stephan Ohlmeier
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Allen Grund zur Freude hatte auch der Vorstand des Karnevalsclubs Hoetmar um Präsident Norbert Liermann, denn 36 Wagen und weitere sechs Fußgruppen aus dem Dorf und der Umgebung nahmen am Zug teil.

Erstmals in der Hoetmarer Karnevalsgeschichte wurde die magische Grenze von 40 Zugnummern geknackt. Pünktlich um 11.11 Uhr setzte sich der närrische Lindwurm am Möbel- und Küchenstudio in Richtung Lambertus-Kirche in Bewegung. Anschließend ging es über die Raiffeisenstraße, die Lindenstraße, die Dechant-Wessing-Straße, den Lambertus-Platz und die Sendenhorster Straße weiter zum Festzelt am Sportplatz, wo sich der Zug auflöste.

Besonders im Blick standen neben dem Prinzenwagen die Fußgruppen, die sich mit ihren Kostümen viel Mühe gemacht hatten.

Johannes Tertilt, Robert Dorgeist, Rudolf Peter und Robert Aufderheide jagten in diesem Jahr als Paradiesvögel dem Preis für das beste Kostüm nach, eine Frauengruppe sorgte als Blumen verkleidet für Frühlingsgefühle und das närrische Fußvolk um Vorjahresprinzessin Petra Klockenbusch ging „auf Großwildjagd“.

Während die Hoetmarer Wagenbauer auf Themen wie die Gummibärenbande, die Arche Noah oder Max und Moritz setzten, griffen gerade die Landjugenden aus dem Umland Themen mit Lokalkolorit auf und übten Kritik an Rat und Verwaltung: „Zieht es die Jugend bald aus der Stadt, hat sie den Kurort wohl satt“ (KLJB Neuwarendorf), „Keine Linke Tour mehr für Freckenhorst“ (KLJB Freckenhorst),

„Die Stadt beschränkt unseren Lebensraum, trotzdem wollen wir in Milte bauen“ (KLJB Milte) stand in großen Buchstaben an den Wagen.

Nach dem Umzug führte der Weg vieler Karnevalisten ins Festzelt am Sportplatz, wo die Party weiterging. Als Stargast trat Tom Juno, der selbst ernannte „Stimmungsgarant mit der Gummibärenbande“ auf.

Einen besonderen Dank sprach der Karnevalsclub der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehr und dem DRK aus, die wieder für einen sicheren Umzug sorgten.

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