Bäckermeister Josef Dreischulte kreiert besonders Brot zum Hansetag
„Geschlagen – nicht gerührt“

Warendorf -

Das Hansebrot aus dem Dreischulte-Backofen ist bereits vor dem Hansetag im Mai ein Renner. Das Besondere an dem Brot: die lange Ruhezeit des Teigs. Mindestens drei Stunden muss der nämlich liegen, bevor er in den Backofen kommt. Und: „Geschlagen und nicht gerührt“.

Samstag, 16.03.2019, 04:00 Uhr
Das Hansebrot aus dem Dreischulte-Backofen ist bereits vor dem Hansetag im Mai ein Renner. Bäckermeister Josef Dreischulte mit den Brotkloben, die in die neuen Jute-Einkaufstüten (Stadttourismus) mit Aufdruck „Hansestadt Warendorf“ passen.
Das Hansebrot aus dem Dreischulte-Backofen ist bereits vor dem Hansetag im Mai ein Renner. Bäckermeister Josef Dreischulte mit den Brotkloben, die in die neuen Jute-Einkaufstüten (Stadttourismus) mit Aufdruck „Hansestadt Warendorf“ passen. Foto: Joachim Edler

Mit 66 Jahren denkt Bäckermeister Josef Dreischulte noch nicht ans Aufhören. „Richtig“, sagt er und hält es mit dem Udo-Jürgens-Schlager „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an . . .“ An Ideen mangelt es dem Bäckermeister aus der Emsstraße dann auch nicht, wenn es um sein Spezialgebiet, das Backen, geht: Ob das beliebte Kommissbrot, das seit der Ausstrahlung der TV-Serie „Landpartie“ in aller Munde ist, die „Pflastersteine“ anlässlich der Sanierung des Marktpflasters oder wie jetzt das „Hansebrot“ anlässlich des Westfälischen Hansetages am 17. und 18. Mai in Warendorf.

Das Hansebrot aus dem Dreischulte-Backofen ist bereits vor dem Hansetag im Mai ein Renner. Buchweizen-, Dinkel-Vollkorn- und helles Dinkelmehl machen das Brot auch für Allergiker interessant. „Ich könnte auch vegan dranschreiben“, sagt der Bäckermeister stolz.

Das Hansebrot gibt es zurzeit nur Dienstag und Mittwoch, zu den Markttagen. Das Besondere an dem Brot: die lange Ruhezeit des Teigs. Mindestens drei Stunden muss der nämlich liegen, bevor er in den Backofen kommt. Und: „Geschlagen und nicht gerührt“. Das sei das Geheimnis: Der Teig wird nur „wild aufgeschlagen“ – und am Ende mit abfallender Hitze scharf angebacken. Das Ergebnis: ein runder Brotkloben. Innen leicht und luftig – außen kross. Zum Hansetag plant Dreischulte, der beim Traditionsbetrieb Pohlmeyer in Münster gelernt hat und mit 21 Jahren seinen Meister in der Tasche hatte, das Brot vor der Tür zu backen. Im Pizzaofen. Er hofft, dass bis dahin die Emsstraße neu verfugt ist und die Bauarbeiten in der Straße abgeschlossen sind. Doch das ist eine andere Geschichte. Die Stadt habe sich bereits bei ihm wegen der Bauarbeiten vor der Tür gemeldet. Mit dem Hinweis, dass er für die Außengastronomie, also die Tische und Stühle vor seiner Tür, während der Bauarbeiten nichts bezahlen muss.

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