Mitgliederversammlung des Heimatvereins
Vorstand macht doch weiter

Freckenhorst -

„Es ist schwierig, jemanden zu finden“, hat Wilma Richter festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, neue Mitstreiter für die Vorstandsarbeit im Heimatverein zu gewinnen. Eigentlich hatten die Vorsitzende des Freckenhorster Heimatvereins – ebenso wie ihr Stellvertreter Friedrich Graf von Westerholt – sich vorgenommen, in den Vorstandsruhestand zu treten.

Montag, 18.03.2019, 10:11 Uhr aktualisiert: 18.03.2019, 10:20 Uhr
Helmut Eismann plant die Digitalisierung des Fotoarchivs, damit der Heimatverein die Bilder verwenden kann.
Helmut Eismann plant die Digitalisierung des Fotoarchivs, damit der Heimatverein die Bilder verwenden kann. Foto: Andreas Engbert

Doch da bislang keine Nachfolger gefunden werden konnten, ließen sich beide am Freitag von der Versammlung erneut wiederwählen – mit der Ankündigung, sich im nächsten Jahr aus dem Vorstand zurückzuziehen. Ebenfalls einstimmig wurde Beisitzer Dirk Luhmeyer und Joachim Hensdiek als Vertreter des Arbeitskreises Kultur und Tourismus wiedergewählt.

Wie bereits berichtet, hat der Heimatverein das große Fotoarchiv von Theo Zwoll übergeben bekommen. Wilma Richter betonte im Rahmen der Mitgliederversammlung den Wert dieses Geschenks und freute sich, dass mit Helmut Eismann ein Verantwortlicher gefunden wurde, der künftig die Arbeit im Ortsarchiv übernehmen wird und sich unter anderem um die Digitalisierung der Fotos kümmern möchte. „Das kann man nicht ungeordnet stehen lassen“, skizzierte Eismann, das Ziel die Fotos für den Heimatverein verwendbar zu machen.

Der Vorstand des Heimatvereins: Achim Hensdiek, Anna Eismann, Hubert Höselmann, Karl-Heinz Tünte, Wilma Richter, Frank Assmann und Friedrich Graf von Westerholt

Der Vorstand des Heimatvereins: Achim Hensdiek, Anna Eismann, Hubert Höselmann, Karl-Heinz Tünte, Wilma Richter, Frank Assmann und Friedrich Graf von Westerholt Foto: Andreas Engbert

Die Heimatvereinsvorsitzende dankte zudem Bernhard Schnecking, der sich um die Restaurierung des Prellbock-Denkmals im Park am ehemaligen Bahnhof kümmern möchte. „Mein Vater war der letzte Bahnhofsvorsteher in Freckenhorst“, erläuterte Schnecking, der in diesem Zusammenhang die Geschichte des ehemaligen Bahnhofs aufarbeiten möchte und zudem anregte, dem Park auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände, in dem auch der große Freckenhorst-Schriftzug steht, einen griffigen Namen zu geben.

Zu den nächsten Aktivitäten des Heimatvereins gehört das Eiersuchen für Kinder im Garten des Kreuzklosters am Ostermontag und das Rahmenprogramm des Krüßingfestes.

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